No KDE4

Pro Linux meldete vor einigen Tagen „KDE 3.5.9 veröffentlicht„. Ok da kam das Launchpad ,mit inoffiziellen Repositories zum Zuge, diese in die sources.list
(deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-langpack/ubuntu gutsy main multiverse restricted universe)
und nach wenigen Minuten, hatte ich auf die aktuelle Version aktualisiert.
Mit den Neuerungen habe ich mich jetzt noch nicht näher befasst, aber zumindest lief das Update schnell und reibungslos und mir ist derzeit auch ein stabiles KDE der 3er Serie lieber als ein KDE4.0, wo ich noch nicht weiß wohin die Sache läuft.

Außerdem habe ich den aktuellen Ati-Treiber von der AMD Seite gezogen und daraus *deb Pakete gebastelt. Aber denkste, meine Ati Probleme werde ich wohl sobald nicht los. Zwar hab ich einen stabilen 3D Treiber, der u.a. auch Googleearth zum laufen bringt, aber dafür lässt sich der Rechner mal wieder nicht sauber runterfahren. Beende Ich X über den normalen Abmelde-Button von KDE, hängt sich der X-Server komplett auf. Es hilft dann nur noch ein beherztes „Strg+Alt+Entf“ um den gewünschten shutdown oder reboot doch noch auszulösen.

Letzten Sonntag habe ich meine 500GB SATA-II Festplatte bestellt. Nur die Lieferung hängt seit Tagen bei DHL. Bin gespannt ob und wann ich die bekomme….

….Fortsetzung folgt, Gruß DXU

Oh Schreck. Mein Linux ist ein Windows?

Da hab ich doch irgendwo über die Funktion =INFO() in Tabellenkalkulationen gelesen. Als Beispiel in OpenOffice.org stand da =INFO(„OSVERSION“) was dann in dem Beitrag „Windows (32-bit) NT 5.01“ bei einem XP System zurückgab. Naja Neugierde sei gestillt, gleich mal am Rechner unter Linux mit OO.o probiert. Oh Graus, was lese ich da? Auch hier behauptet der Tabellenknecht ich hätte da ein „Windows (32-bit) NT 5.01“. Hey dickes Kreutz aufgestellt, nicht bei mir, wo kommen wir denn da hin. Mal die Funktion in der Hilfe gesucht, da gibts als Parameter aber noch mehr und so liefert =INFO(„SYSTEM“) wie gewünscht „Linux“ als Ergebnis. Puh, Schwein gehabt, nicht daß ich jahrelang mit einem falschen Betriebssystem gearbeitet hab.
Irgendwo soll ja mal behauptet wurden sein, daß Win-Server 2003 einen Linuxkernel verwendet. Allerdings läßt das Datum der Meldung damals doch großen Zweifel an der Ernsthaftigkeit oder Wahrheit dieser Information zurück.
Nun gut, obiges Experiment =INFO(„OSVERSION“) unter kspread wiederholt und siehe da „Linux 2.6.22-14-generic (i686)“

Versionsgrüße DXU

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Vortragsreihe im Newthinking store

Leider habe ich den Packaging Jam letzten Mittwoch im newthinking strore verpasst, aber dafür waren Josi und ich einen Tag später zu einem interessanten Vortrag über Freie und OpenSource Software an gleicher Stelle, ein großes Lob für den sehr informativen Abend an Newthinking im Allgemeinen und an Christian Külker im Speziellen. Ich glaube, das wird nicht mein letzter Besuch in der Tucholskystraße 48 in Mitte. Die angekündigten Vorträge und Workshops klingen vielversprechend und es gibt dort so einiges an Fan-Artikeln, Büchern, Hard- und Software gerade für Linux-Begeisterte. Vielleicht bietet der Store ja auch mit Erscheinen der nächsten Ubuntu-Version im April wieder einen Laptop mit vorinstalliertem Hardy Heron an. Andererseits war ich ja mit meinem letzten PC Kauf bei Dell sehr zufrieden und deren (Ubuntu)-Linux Engagement ist durchaus beachtenswert. Wie auch immer, ein Laptop steht im Frühjahr ins Haus und das neue Ubuntu soll dann schon beim Kauf mit dabei sein.

mobile Grüße DXU

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Jabber bei AOL – Fluch oder Segen (update)

Auch ein heise-Artkel informierte vor kurzem über die Öffnung von AOL/ICQ für das Jabberprotokoll. Grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung.

Dafür spricht, daß dann jeder jabber fähige Clinet ganz offiziell dieses Protokoll nutzen kann und daß endlich Nutzer von Jabber ohne Umwege, wie Transports/Gateways direkt mit Nutzern der AOL Accounts (wozu ja auch ICQ gehört) in Verbindung treten können.

Dagegen spricht, daß auch jetzt und in Zukunft AOL sich wohl kaum seine bisherigen Rechte zur Content-Nutzung im Messaging-Netzwerk nehmen lassen wird, im Gegenteil durch die Öffnung auf noch mehr Inhalte zugreifen kann.

Nun, der Artikel ist ein paar Wochen alt. Ich versuche gerade mal meine Accounts auf jabber umzustellen, zumindest mit kopete habe ich es noch nicht geschafft, also entweder hat AOL sein Vorhaben derzeit auf Eis gelegt oder aber doch wieder irgendwelche Clients blokiert.

gejabberte Grüße DXU

Update: weitere Clients installiert (psi, gajim, pidgin), diverse Einstellungen getestet, aber weiterhin kein Zugriff auf die neuen Jabber-Accounts, wenigstens mal wieder die Clients in ihren aktuellen Versionen kennengelernt 😉

P.S.: Mein Server der Wahl jabber.ccc.de braucht Geld.
Hier der Spendenaufruf.

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kubutu 7.10 – gemischte Gefühle

ach dann hätte ich es beinahe vergessen, seit ca 3 Wochen wirkt auch bei mir der „gutsy gibbon“. Allerdings wars nicht so einfach. Ob nun ubuntu, kubuntu, als Desktop CD, als Alternate, oder die DVD, beim Booten des Mediums gabs einfach irgendwo kein weiterkommen.
Letztlich hab ich dann mal eine Testinstallation gemacht. Kubuntu 7.04 auf eine freie Partition und dann ein upgrade auf 7.10. Klappte suuuuuper. Ja klar mit einer jungfräulichen Installation. Dann habe ich das aber mit meinem verkorksten Produktivsystem, mit massig Fremdquellen und manuell nach installierten Paketen versucht, Naja und seit dem läuft es einfach nicht mehr so richtig rund. Also kurzerhand die Testinstallation zum Produktivsystem gemacht, „/home/“ liegt ja zum Glück auf einer extra Partition und nach etwas Nachinstalliererei hatte ich dann ein aktuelles Kubuntu 7.10. Ok ok, eigentlich ist es bis heute noch nicht wieder so, wie es sein soll. Einiges an Scripten aus dem alten „/usr/local/“ muß noch her und Sachen wir jacksum müssen auch erst wieder installiert werden. Aber sonst, läuft es ganz gut.
Die versprochene tolle Grafikkartenunterstützung kann ich überhaupt nicht erkennen. So mußte ich auch diesmal wieder händisch den 3D Treiber einpflegen, der dann aber auch funktioniert.

Gestern war ich bei einem Kollegen der erst seit kurzem mit Linux und Ubuntu arbeitet und durfte wieder erleben, daß der Einstieg für Windows-Nutzer doch relativ niedrig und durchaus machbar ist.
Er zeigte mir auch, wie er Kalender über einen beliebigen FTP-Server mit Sunbird austauscht und mit seiner Freundin gemeinsam mit verschiedenen Rechnern online nutzt.
Ja klar, wieso bin ich nicht eigentlich schon selber auf die Idee gekommen. Wieder zuhause gleich mal an „KOrganizer„, dem Terminplaner von kontact, gesetzt und probiert. Denkste, zwar kann das Programm mit diversen Groupware Lösungen zusammen arbeiten, u.a. OpenXchange, Exchange2000, Novell Groupwise, Kalender auf IMAP Server, eGroupware…. aber der einfache Austausch mit einer Kalenderdatei per FTP klappt eben nicht. An der Stelle wurde ich an meine verzeweifelten Synchronisations-Versuche mit Google-Kalender erinnert, was mit Sunbird halbwegs noch klappt, ist für mich in korganizer unmöglich.

Generell, überlege ich seit einiger Zeit kde den Rücken zu kehren oder zumindest mal eine Testinstallation mit Ubuntu (also gnome statt kde) für einige Zeit zu nutzen und solche und auch ganz andere Sachen dort mal zu probieren. Mit der Zeit fallen mir einfach mal immer mehr Dinge auf, die mich bei kde stören. Angefangen mit dem 3D Desktopeffekten ala Compiz-Fusion über die schleppende Entwicklung von KDE4 bis hin zur überladenen Featuritis. Da gibt es beim Hinweis auf den gut funktionierenden und sogar seit gutsy per default aktivierten 3D-Desktop immer wieder den Verweis auf das nun bald kommende KDE4, wo ja alles schneller , schlanker, moderner und überhaupt viel besser wird. Tja, die Ankündigungen zu QT4 und KDE4 und den dortigen Neuerungen hören sich erstmal ganz nett an. Aber auch Kubuntu 8.04 wird wohl noch mit KDE3, zumindest als LTS-Version (Long Term Support) erscheinen und nur optional KDE4 anbieten. Und laut einem großen Artikel im Linux-Magazin wird wohl die erste KDE4 Version eher für Entwickler als denn für Anwender empfohlen. Also es wird wohl noch ein langer Weg bis dahin. Bleibt die Hoffnung, dass es auch dann wieder heißt: „Was lange währt wird gut“.

Hoffnungsvolle Grüße DXU

P.S. eben lese ich, im Gegensatz zu ubuntu wird kubuntu 8.04 wohl nicht als LTS dafür aber komplett auf Basis von KDE4.0 erscheinen.

P.P.S. Wie man den seit kubuntu 7.10 als Standard-Filemanager installierten Dolphin wieder auf den natürlich weiterhin vorhandenen aber wohl nur noch als Browser vorgesehenen Konqueror zurückstellt habe ich im letzte Posting ja schon beschrieben. Immer wenn ich diesen Dolphin sehe, vergeht mir echt der Spaß mit KDE. Das Teil ist einfach mal (noch) nicht so universell und bedienbar wie der Vorgänger, auch wenn man vieles wieder anpassen kann, aber ich komme damit nicht klar, überdimensionierte Icons, eine aufdringliche Vorschau, Splitview nur vertikal möglich usw.usf. Hoffentlich nimmt nicht die ganze KDE Entwicklung diesen Weg

grub den grub

Hallo,
erkältet und verschnupft wollte ich eigentlich das seit Tagen geplante Posting tippen. Thema Upgrade von Feisty zu Gutsy.
Aber statt dessen, heute nur zwei ganz banale und doch hilfreiche Tipps, die vielleicht von Interesse sind.

Schon ewig habe ich eine Möglichkeit gesucht, bei mehreren Linuxinstallationen, jeder Installation entsprechend einen Grub zuzuweisen. Also wenn z.B. auf sda5 (oder ‚hd0,4‘ in BSD/Grub Manier) Linux installiert ist und jetzt auf sda6 (‚hd0,5‘) ein zweite Installation stattfindet, überschreibt diese natürlich den Bootmanager der ersten Installation. Grundsätzlich ist das kein so großes Problem, denn zum einen kann man natürlich den grub auch wieder zurückschreiben, wenn man das alte System zum laufen bekommt und ausserdem binden die meißten Distributionen erkannte Installationen (ob nun Windoof oder Linux oder sonstwas) automatisch ein. Nur bootet dann eben ausschließlich die Grub-Konfiguration der letzten Installation. Und Änderungen in den früheren Grub-Konfigurationen (z.B. eines neuen kernels im älteren System) sind dann beim booten so nicht sichtbar. Entweder passt man jetzt den aktuellen Grub an oder aber bindet die Konfiguration eines jeden Systems in die „menu.lst“ des aktuell bootenden Grub ein. Das sieht dann wie folgt aus.
Der aktuelle Grub wurde in den MBR geschrieben als auf sda6 ein zweites Linux geschrieben wurde. Von da liest er die „/boot/grub/menu.lst“ aus in der dann folgendes stehen muß:

title Grub auf sda5
root (hd0,4)
configfile /boot/grub/menu.lst

Der Grub bleibt natürlich der Gleiche aber er bindet mit dieser Zeile eine Auswahl zum laden eines alternativen Grub-Menüs ein, nämlich das der alten Installation. Und diese Datei wird natürlich dann auch bei Bedarf automatisch aktualisiert, wenn auf sda5 z.B. bei einem Update ein neuer Kernel installiert wird usw.
Auf die Idee brachte mich eine Testinstallation von SuSE 10.3, wo genau das nämlich automatisch passiert.

So dann mal noch ne tolle Idee, auch ganz banal aber vielleicht magst auch du den mit kubuntu 7.10 als Default-Filemanager installierten Dolphin nicht. Ganz einfach, Geh ins Kontrollzentrum (kcontrol) dort auf KDE-Komponeten und dann auf Dateizuordnungen. Beim Typ „inode“ wählst für „directory“ und „system_directory“ einfach konqueror statt dolphin an oberste Stelle und schon startet künftig Konqueror auch wieder als Standard-Filemanager.
(gefunden im Forum ubuntuusers.de)

verschnupfte Grüße und schonmal ein schönes Weihnachtsfest
wünscht Euer DXU

Scanner unter Ubuntu 7.04

Endlich ist es soweit. Da habe ich seit Ewigkeiten einen Scanner von Medion erfolglos unter Linux versucht einzubinden, aber er wollte einfach nicht. Heute habe ich einen etwas moderneren „Canon N1240U“ gebraucht sehr preiswert bekommen. USB, ohne eigene Stromversorgung. Sane, Xsane usw. installiert, kooka gestartet, das Modell wird erkannt aber scannen kann ich trotzdem nicht. Scanner defekt? Vista gestartet (lang ist’s her) Treiber installiert, funzt. Im Forum gestöbert, scanbuttond nachinstalliert und gestartet und siehe da, schon zaubert kooka und xsane Bilder vom Scanner in den Rechner. Jetzt kommt noch der Drucker an die Reihe,den ich dazu bekommen habe und zwar ein „Canon-Pixma iP1500“. Mal sehen, wie sich der so anstellt.

Außerdem liegt hier noch ein „Mustek 600 II EP“ rum. Alt, langsam groß und schwer, aber ich will das Teil zumindest an meinem alten Rechner mal probeweise mit xubuntu 7.10 versuchen. Er muß noch über den guten alten Parallelport angesprochen werden. Lohnt sich eigentlich garnicht mehr, aber naja ich will zumindest mal versuchen damit zu scannen. Selbst Treiber für Win2000 und neuer gibt’s dafür nicht mehr

gescannte Grüße DXU

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Paketquellen für feisty und gutsy

Hier mal die /etc/apt/sources.list von meinem kubuntu7.04 und Josis kubuntu7.10.
Damit habe ich so einiges an Software oder neueren Versionen per Paketmanagement installieren können, was mir vorher verwehrt blieb.
Angefangen mit vmware-server, pidgin, miro……

na denn dann Grüße DXU

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