alles unter Verschluss

Seit noch nicht all zu langer Zeit habe ich nach meinen externen Platten und der seit längerem bekannten Verschlüsselung des Homeverzeichnisses schon bei der Installation von ubuntu, inzwischen auch die noch übriggeblieben Datenpartition im Rechner verschlüsselt (LUKS sei dank, siehe auch alter Artikel)

Mit dieser Methode klappte das automatische einbinden der verschlüsselten Partition beim Login.

Nun war es nötig mein Benutzerpasswort zu ändern (fragt lieber nicht wieso) Und prompt wurde die Partition nicht mehr eingebunden. Tja, Sachen um die man sich nur selten kümmert, weil sie immer funktionieren, kennt man eben auch nicht so gut.

Zu allem Überfluss löschte der missglückte Versuch des automatischen Einbindens auch noch jedesmal den Mountpoint. (warum weiss ich aber bis heute nicht)

Dabei war die Lösung so einfach und als ich es gelesen habe, auch so nachvollziehbar:

„Damit diese Partition automatisch mit pam-mount beim Anmelden eingebunden werden kann, müssen das jeweilige Nutzer-Passwort und ein Passwort der Partition identisch sein“

Zum Glück bietet LUKS bis zu 8 Passwort-Slots für einen verschlüsselten Datenträger an. Sehr praktisch, wenn mehrere Benutzer auf das Medium zugreifen müssen und trotzdem sich nicht das Passwort teilen sollen.

Und siehe da, nachdem ich das neue Userpasswort auch dem Datenträger hinzugefügt hat, klappte auch die automatische Entschlüsselung und das Einbinden nach Login.

Alles wird gut 😉

 

kryptische Grüße DxU

Casio Diary 16bit Software W2K und Virtualbox

Noch immer speichere ich meine persönlichen Daten zum Großteil auf meinem guten alten Diary (irgendwann Mitte bis Ende der 1990er)

Casio Digital Diarry SF-4980-ER

Allerdings ist Datensicherung dabei ein absolutes muss. Dafür habe ich mir schon damals in den neunzigern ein passendes Backup Kit geholt (genau genommen für ein Vorgängermodell, das mir dann aber bald kaputt gegangen ist) bestehend aus einem Kabel MiniKlinke-Serial und zwei Disketten mit der entsprechenden Backupsoftware, einmal für DOS und einmal für Win, beides noch in einer 16bit Version. Läuft auch bis XP noch ganz ordentlich, wenn auch 8.3 Namenskonvention beim Speichern der Backupdatei etwas altbacken wirkt, aber was solls JJJJMMDD.TWF ist aussagekräftig genug. Nun habe ich das Backup aber schon mindestens 1 1/2 Jahre vernachlässigt und vor mir hergeschoben. Einfach weil ich die alte 500 Mhz laut dröhnende, XP-Kiste einfach nicht mehr starten will.

Auf meinen anderen Rechnern aber läuft kein Windows (naja ok am Tower ist noch vom Rechnerkauf ein Vista, von dem ich aber garnicht mehr weiss ob es noch funktioniert und die olle 16bit Software lässt sich da auch nicht mehr einrichten) und ausserdem habe ich keine serielle Schnittstelle mehr an den Rechnern.

Nun letzteres Problem liess sich leicht mit einem RS232-USB Adapterkabel lösen. Angesteckt und lsusb meldet Bus 002 Device 006: ID 067b:2303 Prolific Technology, Inc. PL2303 Serial Port
Super!!!

Tja und dann? Passende Software gibts wohl auch irgendwie für Linux, aber wirklich komfortables habe ich da nicht gefunden (wer was kennt, gerne in die Kommentare)

Aber hey es gibt Virtualbox. Also installiert ein virtuelles W2K eingerichtet. Ganz zuerst Netzwerkkarte in der vbox ausgeschaltet, will ja nicht dass die Windose ins Netz schleicht. Nach einigem rumprobieren hab ich auch die richtigen Einstellungen für die Com Schnittstelle gefunden, so dass Virtualbox diese adaptierte am USB an den Gast weiterreicht

Virtualbox Konfiguration der Com1 vom USB Port

Gemeinsame Share eingerichtet, das auf dem Host einfach ein Verzeichnis…

Virtualbox Gemeinsamer Ordner

…und auf dem Gast als Netzlaufwerk eingebunden ist.

Darstellung Share am W2K Gast

Schliesslich,wurde das Disketten-Image (mangels echtem Diskettenlaufwerk mit dd erstellt) der 16bit Win Backupsoftware (SF-Interface) eingebunden, installiert, Diary und Software auf passenden Übertragungsmodus angepasst und schon lief das Backup, wie in alten Zeiten

Einer Nutzung des guten alten Casio steht also auch künftig nichts im Wege.Und solange mich kein Handy oder Smartphone überzeugt, meine Daten unterwegs genauso komfortabel wie das kleine graue Plastikteil bereit zu stellen, werde ich mich auch weiter darauf verlassen…

…jetzt auch mit dem guten Gefühl bei Verlust oder Defekt des Casio ein Backup stets zuhause auf Platte zu haben.

backup-Grüße DxU

 

P.S.

Ach ja es gibt eine etwas neuere auch 32bittige Software Xlink-Win, aber nur als Shareware oder als Vollversion für mehr als 20$, nicht lokalisiert, unschön designed, unübersichtlich und für mich derzeit unnötige Funktionen. Immerhin die Datenübertragung klappte auch damit.

XLink Win Shareware

Und eben noch gefunden DD-Link von einer ungarischen Softwareschmiede, sieht ganz nett aus.

So jetzt aber genug, SenderX ist kein Windows-Portal 😉

Bleibe ich beim alten, da weiss ich was ich hab 😉

 

P.P.S.

Wine als alternative Lösung habe ich recht schnell verworfen, weil wine einfach mit serieller Schnittstelle nicht klar kommt.

Gefallen hätte mir aber schon, einfach das Programm zu starten, statt immer erst eine VM zu booten.

Die Wahl fiel auf Narwhal

Mein kleines Netbook soll beim nächsten Zeltwochenende als Musikmaschine herhalten. Bei der Gelegenheit will ich nicht nur die ganze Musike auf die Platte schaufeln, sondern auch mal neue Bedienkonzepte, Player und das neue Ubuntu 11.04 ausprobieren. Gesagt, getan, am Mittwoch beim allmonatlichen Ubuntu-Berlin-Stammtisch hatte Waldstepper das Alternate-Image dabei, es wurde ein Installationsstick erstellt (nicht nur weil mein Netbook kein CD Laufwerk hat, sondern auch weil ich CDs brennen gerade für begrenzte Nutzungsdauer, wie bei einer halbjährlich neu erscheinenden Distribution wie Ubuntu für unnötig halte und die Installation vom Stick einfach mal flotter läuft) und los gings mit der Installation. Diesmal entschied ich mich gegen eine Verschlüsselung meines Home-Verzeichnisses und wählte statt dessen die LVM basierte Verschlüsselung des kompletten Systems. Somit „rutschen“ auch keine sensiblen Daten mehr durch temporäre Verzeichnisse oder SWAP nach aussen. Ausserdem kann die Benutzer-Anmeldung (solange es nur einen Account auf dem System gibt sinnvoll) automatisiert werden, da eine Authentifizierung ja bereits beim Bootvorgang erfragt wird. Automatisierung bedeutet hier nicht, dass der Account kein Passwort besitzt, wäre auch irgendwie doof bei der nächsten sudo Abfrage. Nein es wird nur eben beim grafischen Login nicht mehr abgefragt.
Soweit dazu, die Installation war auch nach überschaubarer Zeit , mit wenigen Eingriffen erledigt. Ein deutsches Tastaturlayout wird anscheind beim Booten noch nicht angeboten, so konnte ich für die Verschlüsselung z.B. kein @ Zeichen wählen.
Nach dem ersten Login warf ich einen ersten Blick auf Unity. Und mein erster Eindruck war eher positiv. Einiges ist gewöhnungsbedürftig, manches funktioniert (noch) nicht (mehr) oder nicht so wie gewünscht. Aber hey, es ist ein erster Schritt, eine Alternative, eine Chance für ein neues Bedienkonzept und ein neues Alleinstellungsmerkmal für Ubuntu.
Hardware wurde fast komplett erkannt, tja fast, aber das leidige Thema WLAN war wieder allgegenwärtig. Zwar suggeriert der Netzwerkmanager, WLAN sei bereit, aber dem war nicht so. Nach dem ersten Schreck war es dann aber auch schnell geklärt. Einfach mal unter Anwendungen das Stichwort Hardware eingegeben und Treffer
Das wars dann auch schon.
Gestern, gabs schonmal einen kleinen Grillabend bei meiner Familie, bei der Gelegenheit, hab ich einfach mal „aufgelegt“ Banshee, ist soweit ok, als Player, aber entweder muss ich mich mal genauer damit befassen oder mir ein paar Alternativen anschauen. Das neue Amarok, wäre eine Wahl, aber erstmal schaun, wie sich das auf dem kleinen 10 Zoll Display so macht.

Dxu grüßt euch und den Natty Narwhal.

Tablet bestellt

Jetzt mal nix ubuntu’isches. Aber ok Google-Android, ist ja irgendwie auch Linux 😉
Aber eben habe ich mir mal ein Tablet bei Pearl bestellt.
Mal sehen was ich für den Preis bekomme. Bei der Gelegenheit probiere ich auch mal die DHL Packstation aus, hab zwar keine im Kietz aber laufe auf dem Weg zur Arbeit immer an einer vorbei. Und dahin lasse ich das Teil jetzt mal schicken. Mal sehen ob die das in die Reihe bekommen.

bestellte Grüße DxU

viel Platz und auch noch sicher

Am Donnerstag habe ich meine neuen Festplatten bekommen. 2x 1TB extern, lüfterlos also sehr leise, im schicken Aluminiumgehäuse und mit USB + e-sata Anschluß. Gestaunt habe ich über die Beschreibung auf dem Karton, unter Win-Systemen müsse die Platte noch formatiert werden, für Mac User wurde dieser Schritt aber nicht erwähnt. Und siehe da, die Teile werden doch wirklich mit HPFS+ vorformatiert geliefert. Aber da für mich ja eh beides nicht in Frage kommt, hab ich mich dann gleich mal mit LUKS befasst, ein paar Tipps noch von CCM (danke für die Hilfe) bekommen und wieder ein wenig mehr die Konsole* bei der Festplatteneinrichtung kennen gelernt. Wenn mensch weiß wie, gehts damit einfach oft schneller und effektiver als mit irgendwelchen grafischen Tools, die in dem Fall auch versagten. (qtparted**, kennt verschlüsselte Partitionen garnicht und gpartet findet sie, aber kann dort dann doch kein Dateisystem erstellen)
Nun sind die Platten eingerichtet und bereit, die Datenberge zu empfangen 😉
Passend dazu war ich am Samstag kurz davor, diesen Mediaplayer zu kaufen. Allerdings fiel mir dann kurz vor dem Zugriff noch ein, daß meine so vorbereiteten Platten da wohl garnicht mit laufen. Verschlüsselung werde ich damit sicher vergessen können, naja und ob das Kist’chen Filesysteme wie ext3 versteht, ist auch mehr als fraglich. Der Händler bestätigte mir dann auch meine Befürchtungen. Allerdings, erfährt das Teil wohl derzeit regelmäßig Firmwareupdates, womit der Support für ext3 vielleicht garnicht mehr ausgeschlossen sein wird. Zusätzlich habe ich heute irgendwo in einem Forum erfahren, daß es dafür auch eine alternative Firmware gibt, die dieses Dateisystem unterstützt. Na mal sehn, wär toll so ein schönes Player’chen. Selbst für gelegentliche Filme, Fotos und Mucke vom USB Stick noch durchaus lohnend.

block and sectors Grüße DxU

*die wichtigsten Programme und dazu passende Wiki Seiten auf ubuntuusers.de
gnu parted
Formatierung des Datenträgers (in meinem Fall mit mkfs.ext3)
– LUKS (Linux Unified Key Setup) und cryptsetup

**da ich am Tower noch ein Hardy Heron 8.04 wegen LTS (Long Term Support) ist dort qtparted auch noch verfügbar. Seit 8.10 ist qtparted nicht mehr enthalten.

kleiner Chinese

nein hier gehts es nicht um kleinwüchsige Menschen aus dem Land des Lächelns. Aber ich habe mir einen kleinen Chinesen gekauft. Ja genau nach dem Tower 2007 und dem Laptop 2008 (beides von Dell), war dieses Jahr ein Netbook dran. Weniger geplant und dringend nötig, hab ich aber doch seit einiger Zeit mit so einem kleinen Begleiter geliebäugelt. Warum? Ganz klar, Netbooks sind inzwischen leistungsfähig genug für die gängigen Aufgaben, das Preis-Leistungsverhältnis ist zumindest bei dem von mir gewählten unschlagbar, die Akkuleistung ins  utopisch (ca 5-6h mit einer Ladung, dafür ragt der Akku aber auch über die Geräteabmessung etwas heraus) und für den kurzen Chat, die schnelle mail, dringende Webrecherche oder auch mal das Video vom Vorabend ist so ein kleiner Begleiter unterwegs in der S-Bahn oder in der Kneipe einfach effektiver und platzsparender als der fette Laptop, der länger bootet, unhandlicher ist und im Zweifelsfall genau dann keinen Saft mehr hat, wenn mensch ihn dringend braucht. Und jabbern am Handy ist zwar ne tolle Erfahrung, aber auf dauer eher müßig. Nicht daß genannte Geräte jetzt liegen bleiben, sie haben weiter ihre Aufgaben aber zwischen beiden, fehlte mir gerade noch so ein schicker leichter 10 Zöller.
Nun ja, daß ich sowas „irgendwann“ will, war klar. Die Kaufentscheidung jetzt, wurde mir aber durch Czessi auf der Grillparty anläßlich des LinuxTag (Sender X berichtete) in der c-base schmackhaft gemacht. Also nochmal überschlafen und Montag vor der Spätschicht ab zum empfohlenen Händler. Und dann war es endlich meins. Schnell den Akku geladen und in der Mittagspause, der erste Start. Ein vorinstalliertes OEM Linux SuSE Enterprise 10 begrüßte mich und ließ mich die Installation vollenden. Und die ganze Zeit hatte ich irgendwie das Gefühl da ein verkapptes Windoof zu bedienen. Ok, ok, es war ja schon bei Kauf des Netbooks klar das da ein Ubuntu letztlich drauf landen wird. Aber bevor es soweit war, hab ich mir eben doch mal die SuSE Welt  seit langem mal wieder angeschaut.
Klar, die Hardware wird vollständig erkannt und eingebunden und alles funktioniert auch irgendwie. Aber so recht passt dies Oberfläche meiner Meinung nicht zu einem Netbook. Interessante Entdeckung beim einstecken meiner UMTS-pc-card-express. Während diese unter Ubuntu seit geraumer Zeit wie gewünscht als UMTS Modem erkannt wird, meinte SuSE ein Modem mit USB Datenträger zu erkennen. Und was soll ich sagen, das stimmt sogar. Ich habe erst damit bemerkt, das die UMTS Modem-Karte einen Datenrägerbereich hat, auf dem Treiber für diverse Win-Versionen, Handbücher und sonstiges liegen. Naja brauch ich nicht wirklich……
…..und diese Posting liegt nun schon über eine Woche in den Entwürfen, wird ja langsam Zeit, veröffentlicht zu werden.
Also Installationsstick erstellt (Ubuntu bringt ja alls dafür mit), davon gebootet und installiert. Ich entschied mich gleich für LVM Festplattenverschlüsselung, darum war das Alternate CD Image als Vorlage für den Stick nötig und richtete gleich mal nach der Installation die Netbookremix Oberfläche ein. Damit wird der Platz auf dem kleinen Display optimal ausgenutzt, verhindert allerdings auch Compiz-Fusion Effekte und einige andere Optionen (z.B. in gnome-do die alternativen Themes wiew Docky). Aber hey, letztlich kommt es bei einem 10″ Display eben auf effektive Nutzung des Desktops an. Hilfreich dabei auch die Fontanpassung auf 75dpi.
Natürlich wurde auch von ubuntu die gesamte Hardware „out of the box“ erkannt, inkl. Webcam und auch das UMTS-Modem begrüßte mich beim einstecken mit einem Assisternten zur Einrichtung der Internetverbindung, Auswahl des Providers und Tarifs aus einer lokal vorsortierten Liste, PIN, online.
Die letzten Tage habe ich das kleine schicke Weiße als praktischen Videoplayer in der S-Bahn genutzt und dabei die Nachteile eines nicht entspiegelten Displays erfahren müssen, ein paar Sonnenstrahlen und das Sehvergnügen ist dahin. Trotzdem bin ich bisher mit dem S10e sehr zufrieden. Sehr gut funktioniert der Standbymodus beim Zuklappen des Displays. Wär auch sonst ärgerlich, beim umsteigen im Berliner Nahverkehrsdschungel ständig das Gerät runter- und wieder hochzufahren, gerade beim derzeitigen S-Bahn Chaos 😉

Netbook’ige Grüße DxU

Nachtrag:
ganz nebenbei habe ich ich jetzt entdeckt, daß mein schickes netbook neben den üblichen von Laptops bekannten Funktionstasten eine sehr wertvolle Taste mitbringt als Fn Tastenkombination läßt sich das Touchpad komplettabschalten (Fn+F6). Da haben sich die Entwickler und Designer doch wirklich mal Gedanken gemacht. Mich hat es schon lange gestört, wenn ich beim Schreiben längerer Texte immer wieder versehentlich an das Touchpad komme , dadurch ungewollt den Mauszeiger bewege und schwups in einer ganz falschen Zeile weiter tippe. Das andere Hersteller bisher nich auf diese Idee gekommen sind (oder vielleicht gibts sowas ja schon, nur mir nicht bekannt) ist echt schade. Am Laptop überlege ich schon, eine der immer wieder diskutierten Softwarelösungen mal auszuprobieren.

Ach und ehe ich es unterschlage als echtes Linux Netbook, hat daslenovostatt einer Win-taste eine Haustaste. Passt doch auch viel besser und kann eigentlich nur noch von einer Tux-Pinguin Taste getoppt werden, aber soweit trauen sich die Herstelle wohlnoch nicht.

GutN8

Linux für Couch-Potetos

Wow, schon wieder ein neues Jahr und immer noch nicht getextet, na dann wirds ja Zeit. Eben habe ich mal wieder den TV-Browser gestartet. Da gibts ja seit einiger Zeit ne neue Version (bei mir derzeit 2.7.1). Nach dem Update auf obige Version bekam ich eine ganze Menge Pluginvorschläge, von denen so einige einen gewissen Mehrwert versprechen. So ist es jetzt z.B. möglich, Sendungen über die mensch grundsätzlich nicht informiert werden will, komplett auszublenden. Einfach die entsprechende Sendung rechtsklicken auf „Will ich nicht sehen!“ und schon verschwindet eine ganze Menge Müll aus der  Sendungsübersicht. Nett auch die neue Schnittstelle für Zattoo. Einge Sender kann ich derzeit nur über dieses Tool schauen (einfach, weil sie in meinem Kabel-TV und DVB-T Empfang nicht vorkommen). Jetzt kann der geneigte TV-Kieker einfach per Rechtsklick im TV-Browser „Auf diesen Kanal wechseln“ das Programm der Wahl im Zattoo-Player betrachten. Hol dir einfach den neuen TV-Browser, klicker dich durch die vielen Möglichkeiten und Erweiterungen. Für mich ist der TV-Browser seit Jahren die beste kostenfreie (!) elektronische Programmzeitschrift und dank Java auch systemoffen.

Gelegentlich schaue ich dann ja auch mal die Sendungen, die mir obiges Tool so schmackhaft präsentiert. Und im letzten Jahr habe ich schon zur IFA preisgünstig einen USB – dvb-t Stick von Hauppauge gekauft, nicht so sehr des Preises wegen. Nein entscheidend war für mich die Präsentation am Stand des Herstellers. Dort zeigte mir ein Aussteller recht überzeugend wie toll der Stick unter (k)ubuntu funktioniert. Ich schaue meißtens mit kaffeine ist komfortabel, usability stimmt usw. Allerdings starte ich auch ganz gerne mal me-tv. Gerade dann, wenn ich Sendungen aufnehmen will, leistet diese Programm gute Dienste. So teilt sich das Programmfenster in das eigentliche TV-Bild und eine Programmübersicht. Durch einfaches Anklicken einer Sendung wird diese zur Aufnahme vorgeschlagen und diese dann als einfacher mpeg2 Stream gespeichert. In der Konfiguration von me-tv kann auch explizit der Zielordner für Aufnahmen festgelegt werden, recht hilfreich um zu verhindern, daß die „/“ oder „/home“ Partition vollläuft.

In dem Zusammenhang, bin ich derzeit ziemlich damit beschäftigt, das bisher angefallene Videomaterial, zu schneiden, zu konvertieren und auf Video-DVD zu bannen. Recht vielversprechend scheinen mir da derzeit Avidemux und Devede.
Die ersten Versuche waren nur bedingt vorzeigbar. Aber was nicht ist, wird irgendwann.

Flimmerkistengrüße DxU

der Lap…topt wieder

Zum Jahresausklang am Heilig-Abend nach der Bescherung schnell noch ein paar Zeilen gebloggt. Seit heute kann ich endlich wieder mit meinem Laptop arbeiten, surfen, spielen… was auch immer. Dummerweise hat sich ja vor einigen Wochen das Board komplett verabschiedet. Dell hat mich am Telefon das Teil aufschrauben, diverse Tests machen und es dann schließlich abholen lassen. Letzte Woche hatte ich mein mobiles Computerchen endlich wieder in den Händen, die vorsorglich nicht mit verschickte Festplatte wieder eingebaut, Rechner bootet und….. läuft? Denkste, sagt der Berliner da. Die Tastatur wurde wohl auch in Mitleidenschaft gezogen, vielleicht beim Reperaturtransport, mal zu doll drauf gedrückt oder was weiß ich. Jedenfalls konnte ich nun die Taste ‚F‘ und einige angrenzende nicht mehr drücken. Also Montag morgen gleich wieder Dell angerufen und Dienstag war schon die neue Tastatur da. Eingebaut und siehe da, es tippt sich wieder.
Nun ja, es passiert eben einfach mal, daß ein technisches Gerät wie so ein laptop kaputt geht. Wichtig ist dann aber eben, die schnelle Hilfe. Und auch wenn das Board, wohl nicht gleich verfügbar war, habe ich beim Anruf in der Dell-Hotline
immer Hilfe von freundlichen und kompetenten Mitarbeitern dort
bekommen. Also dickes Lob. Ich bereue den Kauf bei Dell keinen Tag und
die Unterstützung von Ubuntu auf ihren  Produkten ist ja sowieso der
Knaller 😉

Dell_ige Weihnachtsgrüße DxU