Sender X

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in a world without walls and fences, who needs windows and gates?


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13
Nov

Google sicherer

Es ist schon ein paar Wochen her, ich wurde im Freundeskreis wegen diverser Computerprobleme (Layer 8) gerufen.

Einer der Probleme war …ach das ist ja schön mit dem Android mailen und chatten…. aber du machst das ja auch am PC, will ich auch…. Und damit gings dann los. PC an, Browser auf, ab zu Tante Google, oben rechts gibts den Button Anmelden, E-Mail-Adresse und Passwort eingeben. Passwort? Ach ja…. Eingegebener Nutzername oder Passwort ist falsch. Nochmal versucht, immer noch falsch.Na dann klick doch mal auf das Fragezeichen hinter dem Hinweis, sicher hilft Tante Google weiter (hoffe ich, hatte ich noch nicht, ich hab meine Passwörter im Kopf oder sonstwo gesichert), aha Handy-Nummer, Erinnerungsfrage, diverse Fragen zur bisherigen Nutzung…… nichts hilft wirklich weiter.

Das Problem dabei war vor allem dem Hilfesuchenden zu vermitteln, dass diese Schritte ja auch von jedem Fremden/Angreifer so durchgeführt werden könnten. Der Anbieter (in dem Fall Google) muss also schon sicher sein, dass die Person, die hier vorgibt das Passwort nur „vergessen“ zu haben, auch wirklich die berechtigte Person ist. (kann ja jeder sagen)

Google hat hier schon so einiges zu bieten und hilft mit Fragen recht weit und durchdacht. Aber wenn man beim Einrichten eines Accounts sorglos ist, keine gültige Mailadresse und/oder Mobilnummer angibt oder diese Daten veraltet sind, hilft es halt nix, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Auch ein noch funktionsfähiges eingeloggtes Android hilft hier nicht weiter. Schliesslich könnte ein verlorenes/gestohlenes Handy ja sonst als Ausgangsbasis für eine „feindliche Übernahme“ des Accounts missbraucht werden. Ok, das war hier nicht der Fall, das Smartphone befindet sich weiterhin im rechtmäßigen Besitz der Person. (In dem Zusammenhang frage ich mich aber auch, was ist zu tun, bei Diebstahl des Mobilgerätes mit einem funktionierenden Google Account, dessen Passwort der Accountinhaber nicht mehr hat *hierfür gerne mal Kommentarfunktion nutzen)

Ende vom Lied war, der alte Account (und noch ein Google-Account mit dem gleichen Problem) liegen jetzt weiter auf dem Androiden, bis der mal das zeitliche segnet und es wurde ein neuer Account erstellt, am PC „…für den ich mir jetzt aber ganz ehrlich ganz sicher das Kennwort notiert habe...“ na dann, die Hoffnung stirbt zuletzt?

Das ganze brachte mich aber mal dazu, meinen eigenen Account zu prüfen, was wäre wenn… Ok alles gut eine valide alternative Mailadresse und eine gültige Handynummer sind hinterlegt. Und falls beides mal irgendwann nicht mehr funktioniert, gibt es für beide noch eine alternative Nummer/Adresse.

Kann eigentlich nix mehr schief gehn oder??? Hm und wenn der Account gehackt wird und auch diese Infos gelöscht, verändert werden?

Vor einigen Tagen wurde ich dann von einem Kollegen auf ein Sicherheitsfeature für meinen Google-Account hingewiesen und gestern habe ich mir das mal selber angeschaut. Es geht um die Zwei-Wege-Authentifizierung.

Jeder der Onlinebanking nutzt kennt die diversen PIN/TAN Verfahren. Es reicht nicht sich einzuloggen, sondern man muss einen einmaligen Code aus einer Liste oder einen temporär generierten Code eingeben, zumindest um eine Aktion, wie Überweisung, anlegen/ändern/löschen eines Dauerauftrages usw. auszulösen.

Dieses Prinzip hat Google aufgegriffen und bietet oben erwähnte Methode optional an, in den Einstellungen zum Google Konto (bitte nicht mit den gmail Einstellungen verwechseln) unter Sicherheit gibt es die Option Bestätigung in zwei Schritten.

Ist diese Option eingeschaltet, wirst du beimLogin ausser nach deinen üblichen Zugangdaten noch nach einem Code gefragt, den du per SMS oder Sprachnachricht am Handy/Telefon bekommst oder aber per App auf deinem Smartphone. Letzteres funktioniert auch wenn das Handy mal kein Netz hat (vergleichbar, mit den kleinen TAN Generatoren die manche Banken ihren Kunden anbieten). Für das Internetcafe im Urlaub oder im Falle eines defekten/nicht verfügbaren Handys gibts dann auch noch eine Liste mit Codes zum ausdrucken. Einfach in die Brieftasche und du bist im Fall der Fälle gewappnet.

Zusätzlich kannst du vertrauenswürdige Rechner (z.B. deinen PC zuhause) als vertrauenswürdig einstufen, an diesem wirst du dann nicht ständig nach diesem Code gefragt.

Welchen Rechner der Anwender als vertrauenswürdig einstuft, muss jeder selber entscheiden, den Rechner im Internetcafe wohl sicher nicht, auch nicht den Firmenrechner und vielleicht auch nicht das Netbook das sich häufig in öffentlichen WLANs verbindet.

Alles in Allem gefällt mir diese Idee und bringt für uns Anwender wieder ein Stück mehr Sicherheit

Zwei-Wege-Grüße DxU

update zum Thema: Heise Artikel vom 26.02.2013 Googles Zwei-Faktor-Authentifizierung ausgetrickst


14
Jun

(Kurzinfo) locales richtig setzen

vielleicht ist das dem einen oder anderen auch schon passiert. Auf dem Desktop ist alles prima, aber auf dem Server, kommt bei jedem Installationsvorgang sowas nerviges hier:

perl: warning: Setting locale failed.
perl: warning: Please check that your locale settings:
        LANGUAGE = (unset),
        LC_ALL = (unset),
        LANG = „de_DE.UTF-8“
    are supported and installed on your system.
perl: warning: Falling back to the standard locale („C“).
locale: Cannot set LC_CTYPE to default locale: No such file or directory
locale: Cannot set LC_MESSAGES to default locale: No such file or directory
locale: Cannot set LC_ALL to default locale: No such file or directory

 

gesucht , gefunden:

Perl Fehlermeldung „… Please check that your locale settings: LANGUAGE = (unset)..“

ok, ok, GiDF

DxU


31
Mai

gegrillt und installiert

Und auch die Linuxtage 2012 sind Geschichte. Leider erlaubte mein Arbeit dieses mal nicht, mal rein zu schauen. Aber immerhin war ich beim abschliessenden Grillfest in der c-base wieder dabei. Organisiert von Ubuntu-Berlin und wieder finanziell unterstützt von Canonical gabs am Pfingstwochenende eine tolle Grillparty, mit vielen Gästen des Linuxtages, die dort bei Speisen und Trank die Messetage ausklingen und noch einmal Revue passieren lassen konnten. Aus gegebenem Anlass habe ich meine Knipse mal gezückt und hier für die Nachwelt festgehalten.

Pfingstsonntag ging’s dann an’s Aufräumen, Grills schruppen und schliesslich gabs auf dem großen c-base Grill noch einen ordentlichen Nachschlag für alle Helfer.

Aber dieses Frühjahr brachte ja noch mehr, z.B. die heiss ersehnte Ubuntu-Version 12.04 LTS (Long Term Support). Sie hört auf den Namen „Precise Pangolin“ („Präzises Schuppentier“) und wird jetzt sogar 5 Jahre unterstützt (bisher 3 Jahre für LTS Desktop Versionen)

Für mich Grund genug, endlich von meinem stabilen zuverlässigen aber in die Jahre gekommenen Kubuntu 8.04 Abschied zu nehmen. Dort lief bis zu letzt ein KDE 3.5.9 (oder .10?) Für mich das beste KDE das es je gab. Aber das Netz, die technik, die Ansprüche entwickeln sich ja weiter. So wurde dasSystem eben nichtmehr mitUpdates versorgt. Zeitweilige Zwischenlösungen (propritärer ati-Treiber) wurden zum Dauerzustand, aktuelle Software lief nicht mehr optimal auf dem alten Unterbau, es war immer mehr manueller Eingriff nötig und auch war die Hardwareunterstützung nicht mehr in vollem Umfang gegeben Z.B. konnte ich zwar verschlüssete Datenträger einbinden und auch eSATA war möglich, aber beides zusammen also verschlüsselte Datenträger am eSATA Port, war nichtmöglich

Also gesagt getan, Backup, CD-Image gezogen, auf USB Stick gebannt und los gings mit der Installation. Bei der manuellen Partitonierung daserste Problem. Ziel war es die alte Root und Home Partition zu formatieren und als solche wieder zu nutzen. Danach sollte auch die vorhandene Swap-Partition und mein Datenlaufwerk wieder miteingebunden werden. Allerdings beendete sich der Asssistent, schon nach dem konfigurieren der zu formatierenden Partitionen und wechselte zum Livesystem. Auch wiederholtes Aufrufen des Assistenten, brachte in etwa das gleiche Ergebnis.

Aber eine Lösung war schnell gefunden. Livesystem rebootet, diesmal bei der Frage -Ausprobieren- oder -Installieren- für ersteres entschieden, dann aus dem fertig gestarteten Live-KDE die Installation gestartet und siehe da, der Installationsprozess, samt manueller Partitionierung und Formatierung lief wie gewünscht durch.

Nach einem erneuten reboot und einem erstenlogin, gings an’s Erkunden des frischen KDE4.8.2. Viele Vorschusslohrbeeren in so manchen Blogs liessen mich auf Großes hoffen. Und tatsächlich, am ersten Tag verhielt sich KDE brav und hinterlies bei mir einen positiven Eindruck.

Den gestrigen Tag verbrachte ich dann mit Anpassung diverser Komponenten, Einrichtung des Desktops, Nachinstallation von massig Software und Konfiguration von Mail, Instant-Messaging usw….

Na geht doch…. dachte ich. Heute am 2.Tag dann die ersten größeren Ärgernisse, beim booten werden Platten ewig gescannt (auch meine wieder eingebundene Datenpartition) Nach größeren Aktualisierungen gestern, heute wieder massig verfügbare Updates, klar eine recht neue DistributionFehlerhafte Abhängigkeiten bringt ständig Updates. Nur wenn diese schon am 2. Tag wie im Screenshot zu sehn zu fehlerhaften Abhängikeiten führen und jedes weitere Upadate verhindern, ist das schon sehr ärgerlich.

Positiv gestimmt hat mich, dass Konqueror weiterhin optional als Filemanager zur Verfügung steht und natürlich auch als Standardfilemanager.

 

Was sonst noch so schief geht, ob und wie ich genannte und noch zu nennende Probleme gelöst habe (oder eben auch nicht) demnächst hierim SenderX

LTS Grüße DxU


14
Jan

Casio Diary 16bit Software W2K und Virtualbox

Noch immer speichere ich meine persönlichen Daten zum Großteil auf meinem guten alten Diary (irgendwann Mitte bis Ende der 1990er)

Casio Digital Diarry SF-4980-ER

Allerdings ist Datensicherung dabei ein absolutes muss. Dafür habe ich mir schon damals in den neunzigern ein passendes Backup Kit geholt (genau genommen für ein Vorgängermodell, das mir dann aber bald kaputt gegangen ist) bestehend aus einem Kabel MiniKlinke-Serial und zwei Disketten mit der entsprechenden Backupsoftware, einmal für DOS und einmal für Win, beides noch in einer 16bit Version. Läuft auch bis XP noch ganz ordentlich, wenn auch 8.3 Namenskonvention beim Speichern der Backupdatei etwas altbacken wirkt, aber was solls JJJJMMDD.TWF ist aussagekräftig genug. Nun habe ich das Backup aber schon mindestens 1 1/2 Jahre vernachlässigt und vor mir hergeschoben. Einfach weil ich die alte 500 Mhz laut dröhnende, XP-Kiste einfach nicht mehr starten will.

Auf meinen anderen Rechnern aber läuft kein Windows (naja ok am Tower ist noch vom Rechnerkauf ein Vista, von dem ich aber garnicht mehr weiss ob es noch funktioniert und die olle 16bit Software lässt sich da auch nicht mehr einrichten) und ausserdem habe ich keine serielle Schnittstelle mehr an den Rechnern.

Nun letzteres Problem liess sich leicht mit einem RS232-USB Adapterkabel lösen. Angesteckt und lsusb meldet Bus 002 Device 006: ID 067b:2303 Prolific Technology, Inc. PL2303 Serial Port
Super!!!

Tja und dann? Passende Software gibts wohl auch irgendwie für Linux, aber wirklich komfortables habe ich da nicht gefunden (wer was kennt, gerne in die Kommentare)

Aber hey es gibt Virtualbox. Also installiert ein virtuelles W2K eingerichtet. Ganz zuerst Netzwerkkarte in der vbox ausgeschaltet, will ja nicht dass die Windose ins Netz schleicht. Nach einigem rumprobieren hab ich auch die richtigen Einstellungen für die Com Schnittstelle gefunden, so dass Virtualbox diese adaptierte am USB an den Gast weiterreicht

Virtualbox Konfiguration der Com1 vom USB Port

Gemeinsame Share eingerichtet, das auf dem Host einfach ein Verzeichnis…

Virtualbox Gemeinsamer Ordner

…und auf dem Gast als Netzlaufwerk eingebunden ist.

Darstellung Share am W2K Gast

Schliesslich,wurde das Disketten-Image (mangels echtem Diskettenlaufwerk mit dd erstellt) der 16bit Win Backupsoftware (SF-Interface) eingebunden, installiert, Diary und Software auf passenden Übertragungsmodus angepasst und schon lief das Backup, wie in alten Zeiten

Einer Nutzung des guten alten Casio steht also auch künftig nichts im Wege.Und solange mich kein Handy oder Smartphone überzeugt, meine Daten unterwegs genauso komfortabel wie das kleine graue Plastikteil bereit zu stellen, werde ich mich auch weiter darauf verlassen…

…jetzt auch mit dem guten Gefühl bei Verlust oder Defekt des Casio ein Backup stets zuhause auf Platte zu haben.

backup-Grüße DxU

 

P.S.

Ach ja es gibt eine etwas neuere auch 32bittige Software Xlink-Win, aber nur als Shareware oder als Vollversion für mehr als 20$, nicht lokalisiert, unschön designed, unübersichtlich und für mich derzeit unnötige Funktionen. Immerhin die Datenübertragung klappte auch damit.

XLink Win Shareware

Und eben noch gefunden DD-Link von einer ungarischen Softwareschmiede, sieht ganz nett aus.

So jetzt aber genug, SenderX ist kein Windows-Portal 😉

Bleibe ich beim alten, da weiss ich was ich hab 😉

 

P.P.S.

Wine als alternative Lösung habe ich recht schnell verworfen, weil wine einfach mit serieller Schnittstelle nicht klar kommt.

Gefallen hätte mir aber schon, einfach das Programm zu starten, statt immer erst eine VM zu booten.


16
Dez

netcup neue Nameserver

Hier nur eine kleine Info,

am 1.1.12 schaltet netcup seine alten Nameserver ab.

Ab sofort sind aber die neuen schon verfügbar:

nameserver 46.38.225.225
nameserver 78.47.47.47
nameserver 46.38.252.252

eichfach in der „/etc/resolv.conf“ austauschen

Mehr Infos gibts hier:

https://forum.netcup.de/administration-eines-server-vserver/vserver-server-linux/3507-umstellung-dns-server/

Wen es nicht betrifft, weiterklicken 😉

umstellende Grüße DxU


25
Nov

Ubuntu-Rucksack

nun ist es ja schon wieder Wochen her. Aber auf der Ubucon, kamen wir ins Gespräch und nun habe ich einen super tollen Ubunturucksack, gebraucht und darum nicht so teuer. Aber total in Schuss und eine wirklich gute Kaufentscheidung.

Vor dem Versand bekam ich noch ein paar optische Eindrücke.

VorderansichtKleine Tasche vorneHauptfachRückenRückenfachFrisch gefülltVergleich mit BW Rucksack

Kaum aus der Packstation geholt, hielt ich es nicht mehr aus. Auf der Heimfahrt in der S-Bahn dann komplett umgepackt und unerwartet passte tatsächlich mein ganzer Kram und Fitnessklamotten aus dem ollen Notbehelf BW-Rucksack in das neue Teil rein.

Viele Fächer, große, kleine, einige sogar Wassergeschützt für Handy, Cam usw.

Alles in allem bin ich voll zu frieden.

Rucksackgrüße nach Dresden, DxU


23
Sep

Der träumerische Ozelot wird bald wach

Am 13.Oktober 2011 erscheint Ubuntu Version 11.10 und hört auf den Namen „Oneiric Ozelot“

Ubuntu 11.10 days to go (countdown freundlich bereitgestellt unfreundlicherweise entfernt von picomol.de)

Bisher habe ich nur mal die 1.Beta auf mein Netbook installiert. Dort habe ich ja vor einigen Wochen mein gut funktionierendes Ubuntu 11.04 einer Testinstallation von Android für die x86 Architektur geopfert. Ein interessantes Projekt, das auf ausgewählter Hardware (z.B. eee-netbooks) auch schon recht ordentlich laufen soll, inkl. LAN,WLAN, Bluetooth, Maus usw. Nur eben nicht auf meinem ideapad, weder das generische noch das Lenovo-Image wollten so recht. Nun das live- also auch das installierte System funktioniert…irgendwie. Mausbedienung ist aber extrem hakelig und bringt die GUI komplett durcheinander. Alternativ stürzt X ständig ab oder friert ein. Aber das Projekt wird hoffentlich weiter voranschreiten und ist auf meine ToDo.
Dann kam besagte Beta von Ubuntu 11.10. Sie lies sich nach einigen Versuchen installieren, aber nach einigen Minuten will das System wohl Energie sparen und der Monitor wird derart dunkel, dass man die Anwendungen oder den Desktop nur noch erahnen kann. Die frische Installation friert dann ein. Ok, lass ich mich eben von der Final überraschen. Bis dahin habe ich meinem Netbook wieder ein Natty spendiert und bei der Gelegenheit gleich mal ein Netinstall versucht, aber auch das scheiterte kläglich, trotz LAN-Verbindung meinte die Installationsroutine, keine oder nicht alle Pakete online zu finden. Irgendwie lässt sich die Installation dann noch beenden, beim reboot, aber wurde ich von einem nicht startenden Grub empfangen. Also wieder das klassische Image auf den Stick und in kurzer Zeit die Installation vom Live-Medium durchgeschnurpelt, die dann auch erwartungsgemäß, wie auch vormals die Alternate-Installation problemlos funktionierte.

Aber die neue Ubuntu-Version ist nicht das einzige Event rund um die Distribution. Schon einen Tag später, also am Freitag den 14.Oktober 2011 beginnt die dreitägige Ubucon, wie im letzten Jahr in Leipzig.
Wer es noch nicht getan hat, schnell noch anmelden und Anmeldegebühr überweisen.

herbstlich träumerische Grüße
sendet euch und dem Ozelot euer DxU


08
Jul

Ubuntu GNU/Linux als Openbook aktualisiert

Gestern, hat ein freundlicher Kollege mich darauf hingewiesen. Galileo Computing hat das brandaktuelle Buch zu Ubuntu 11.04 als Openbook veröffentlicht. Lest es online oder zieht euch die 50,6 MB (linke Spalte unten) zum Offline stöbern auf die Platte.
Eine feine idee um mal wieder aktuell und umfassend „nachzublättern“

schmökernde Grüße DxU


20
Jun

Hosteurope nutzt jetzt Open-Xchange

jaja so ist das, da nutzt man dauernd einen neuen client , eine neue Methode, probiert was und haut sich selber auf die Brust. Und dann bekommt man garnicht mit, wie weit andere schon längst sind.
So läuft auf meinen verschiedenen Rechnern zum Abruf von mail neben dem guten alten kmail/kontact (und dann auch noch unter KDE 3.5.10) auch noch thunderbird 3 (und seltener auch mal Version 2), kmail von kde4 war auch schon am Start und hat mich nicht überzeugt, evolution usw. usf.
Dann kam der eigene V-Server und damit waren dann so tolle Sachen wie roundcube möglich, ein Webmailer, der mich bei meinem Hoster HostEurope schon lange faszinierte, wenig später versuchte ich mit vielen Fehlschlägen und irgendwann doch erfolgreich GroupOffice und  tine 2.0. An dieser Stelle auch mal ein Dankeschön an das Tine 2.0 Team auf dem LinuxTag.org 2011 in Berlin. Eure Tipps und Tricks am Stand waren super. Na und wenn ich schon mal dabei bin, auf der Startseite von tine 2.0 gibts ein paar sehenswerte Videos, schön gemacht ist dort auch der Rückblick des Teams auf ihren Besuch bei den Chemnitzer Linuxtagen 2010.
Aber zurück zum Thema, Clients , Clients und noch mehr Clients. Und jetzt bekam ich den Tipp, doch mal wieder den Webmailer von HostEurope zu besuchen. Und was sehe ich? Bei der Wahl der Weboberfläche tut sich was. Oder es hat sich längst was getan. neben dem alten klassischen Webmailer (naja ok, kann man nutzen, funktioniert auch ordentlich) und dem Webmailer 2.0 (roundcube, AJAX Funktionalität, coooool) jetzt -boah-  Webmailer Pro. Da läuft jetzt Open-Xchange drauf. Und mein erster Eindruck: richtig geil umgesetzt. Beim ersten Login, werden die zum Konto bestehenden Mailadressen angeboten, du wählst die gewünschte, wartest ein paar Minuten und nach dem Login erwartet dich ein Assistent für die ersten Schritte. Du entscheidest selber,wieviel der Features du nutzen willst. Gängige Mailprovider können eingebunden werden, ok, solche Lösungen sind nicht neu, aber hier einfach mal schön umgesetzt. (Google bietet sowas ja auch seit einiger Zeit an und auch deren Lösung ist echt Klasse.)
Ok ich habs einfach mal versucht, mein GMX Account in den neuen Webmailer eingebunden, klappt. Appropos GMX, normal rufe ich meine gmx mail ja noch per pop3 ab. Für den Freeaccount bieten die leider kein imap. Laut GMX-Hilfe ist das auch jetzt noch so. Komischererweise, klappte der pop3-Abruf über den neuen Webmailer von HostEurope nicht. Und aus nicht nachvollziehbaren Gründen , wider besseren Wissens, versuchte ich einfach mal imap und wow, es funktioniert.
Das wollte ich jetzt wissen, schnell mal eine neue Instanz von thunderbird 3 gestartet. GMX Konto dort eingerichtet (der Assitent sucht sich ja nach Eingabe der Logindaten die passenden Protokolle und Server recht zuverlässig selber) und siehe da: Ja GMX Fremail, kann imap inkl. ssl/tls. naja wird ja auch Zeit irgendwie oder?

webmailende Grüße DxU

P.S. nicht vergessen, bei der beschriebenen Methode zum Abruf anderer Konten über einen Anbieter, vertraut ihr diesem die Logindaten an, eigentlich klar, aber vor lauter Spielfreude, vergisst man das schon mal, das musste noch gesagt werden


13
Jun

Die Wahl fiel auf Narwhal

Mein kleines Netbook soll beim nächsten Zeltwochenende als Musikmaschine herhalten. Bei der Gelegenheit will ich nicht nur die ganze Musike auf die Platte schaufeln, sondern auch mal neue Bedienkonzepte, Player und das neue Ubuntu 11.04 ausprobieren. Gesagt, getan, am Mittwoch beim allmonatlichen Ubuntu-Berlin-Stammtisch hatte Waldstepper das Alternate-Image dabei, es wurde ein Installationsstick erstellt (nicht nur weil mein Netbook kein CD Laufwerk hat, sondern auch weil ich CDs brennen gerade für begrenzte Nutzungsdauer, wie bei einer halbjährlich neu erscheinenden Distribution wie Ubuntu für unnötig halte und die Installation vom Stick einfach mal flotter läuft) und los gings mit der Installation. Diesmal entschied ich mich gegen eine Verschlüsselung meines Home-Verzeichnisses und wählte statt dessen die LVM basierte Verschlüsselung des kompletten Systems. Somit „rutschen“ auch keine sensiblen Daten mehr durch temporäre Verzeichnisse oder SWAP nach aussen. Ausserdem kann die Benutzer-Anmeldung (solange es nur einen Account auf dem System gibt sinnvoll) automatisiert werden, da eine Authentifizierung ja bereits beim Bootvorgang erfragt wird. Automatisierung bedeutet hier nicht, dass der Account kein Passwort besitzt, wäre auch irgendwie doof bei der nächsten sudo Abfrage. Nein es wird nur eben beim grafischen Login nicht mehr abgefragt.
Soweit dazu, die Installation war auch nach überschaubarer Zeit , mit wenigen Eingriffen erledigt. Ein deutsches Tastaturlayout wird anscheind beim Booten noch nicht angeboten, so konnte ich für die Verschlüsselung z.B. kein @ Zeichen wählen.
Nach dem ersten Login warf ich einen ersten Blick auf Unity. Und mein erster Eindruck war eher positiv. Einiges ist gewöhnungsbedürftig, manches funktioniert (noch) nicht (mehr) oder nicht so wie gewünscht. Aber hey, es ist ein erster Schritt, eine Alternative, eine Chance für ein neues Bedienkonzept und ein neues Alleinstellungsmerkmal für Ubuntu.
Hardware wurde fast komplett erkannt, tja fast, aber das leidige Thema WLAN war wieder allgegenwärtig. Zwar suggeriert der Netzwerkmanager, WLAN sei bereit, aber dem war nicht so. Nach dem ersten Schreck war es dann aber auch schnell geklärt. Einfach mal unter Anwendungen das Stichwort Hardware eingegeben und Treffer
Das wars dann auch schon.
Gestern, gabs schonmal einen kleinen Grillabend bei meiner Familie, bei der Gelegenheit, hab ich einfach mal „aufgelegt“ Banshee, ist soweit ok, als Player, aber entweder muss ich mich mal genauer damit befassen oder mir ein paar Alternativen anschauen. Das neue Amarok, wäre eine Wahl, aber erstmal schaun, wie sich das auf dem kleinen 10 Zoll Display so macht.

Dxu grüßt euch und den Natty Narwhal.


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