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Kategorie: Linux
Caikaku ist da
Gestern kam es über diverse Newsticker KDE SC 4.4 ist unter dem Namen “ Caikaku“ erschienen. (Sollte es sich noch nicht rumgesprochen haben, das SC steht für Software Collection.)
Natürlich gibt es auch im Ikhaya von ubuntuusers.de einen entsprechenden Artikel.
Ich empfehle aber auch die sehr umfassenden Artikel zu KDE SC 4.4 von linux-community.de:
- Die Geräteüberwachung http://www.linux-community.de/artikel/20300
- Der Desktop http://www.linux-community.de/artikel/20389
- Zugriffskontrolle – KAuth http://www.linux-community.de/artikel/20468
- Willkommen an Bord – Neue Programme http://www.linux-community.de/artikel/20470
- Daten mit Bedeutung – Die Desktopsuche http://www.linux-community.de/artikel/20469
Alle Artikel bestehen aus mehreren Seiten,also doch recht umfangreiche Lektüre.
ich freue mich schon auf’s ausprobieren und spätestens mit dem neuen kubuntu Release im April wird dann wohl auch auf meinem Desktop zuhause KDE 4 seine Stärken beweisen können. Bis dahin läuft hier immer noch die fast 2 Jahre alte LTS Version Hardy Heron mit inzwischen KDE 3.5.10
Viel Spaß beim lesen installieren udn probieren wünscht DxU.
Caikakuss
Dual-Pane in nautilus bald offiziell?
Vor einigen Monaten hatte Christoph Langner von „Linux und Ich“ einen Artikel Zweispaltige Ansicht für Nautilus.
Begeistert habe ich das am Laptop ausprobiert und möchte es seit dem nicht mehr missen.
Jetzt scheint das wohl (mit mehr Features) offiziell in Ubuntu 10.04 Einzug zu halten. Hier ein Artikel dazu mit erklärenden Screenshots
Gruß DxU
Wenn der Desktop einfriert
Aktivitäten auf der grafischen Oberfläche sind noch zu sehen, so läuft die Uhr oder der Systemmonitor (aus superkaramba)
weiter.
Auch die Maus läßt sich bewegen, aber es kann damit oder der Tastatur sonst keine Aktion ausgeführt werden.
Alle noch offenen Fenster haben einen scheinbar verfärbten eingefrorenen Fenstermanager oder Fensterdekorator (die Begriffe nutze ich warscheinlich manchmal nicht korrekt, gemeint ist halt die Umrandung gängiger Fenster,mit den typischen Buttons zum schließen, minimieren, maximieren, wiederherstellen, anpinnen, ….. und dem Anzeigen des Fenster-/Programmnamens)

Letztlich blieb mir immer nur übrig den X-Server abzuschießen, was häufig das ganze System in Mitleidenschaft zog.
Nun den Verantwortlichen für dieses Dilemma habe ich bis heute nicht identifiziert.
Immerhin aber habe ich (warscheinlich) eine Not-Lösung für das Dilemma gefunden.
- Zum einen konnte ich mich noch irgendwie erinnern, daß für die obige Darstellung ein Fenstermanager verantwortlich ist, unter KDE ist das kwin.
- Und irgendwie gab es da doch eine Option –replace
- Und da ich im X-Window ja nichts mehr machen konnte, muß der Befehl irgendwie dahingeschickt werden
- Mit [Alt+F1] verlasse ich zeitweilig den Windowmanager
- im Terminal login und dann
- kwin –replace eingegeben
- Antwort: cannot connect to X server
- ???
- Da gab es doch eine Option…aaah -display
- also kwin –replace -display :0 & (übersetzt ersetze den Fenstermanager auf lokalen erstern X und führe das ganze im Hintergrund aus)
- und siehe da, meine Programm unter KDE sahen wieder so aus wie vorher und ließen sich auch entsprechend bedienen.
Nun, das Ganze werde ich beim nächsten gleichartigen Ärgernis mal versuchen nachzuvollziehen.
Gespannt bin ich , ob das geschilderte Problem nur unter KDE oder vielleicht nur mit dem derzeit von mir genutzten propritären ATI-AMD Treiber für meine Radeon X1300 auftritt. Dieser ist ja inzwischen im aktuellen (k)ubuntu 9.10 für meine Karte nicht mehr nötig und sehr gut durch den freien Treiber ersetzt, so daß die Karte samt 3D-Hardwarebeschleunigung dort out-of-the-box funktioniert.
Auf meinem Laptop und Netbook habe ich vergleichbares noch nicht
beobachtet, allerdings laufen dort aktuellere Ubuntu-Versionen, kein
KDE und sie sind beide mit Intel-Grafikchips bestückt.
Es bleibt spannend.
Liebe Leser, gerade zu diesem Posting bitte ich um Kommentare mit sachdienlichen Hinweisen.
Danke und Grüße DxU
Nachtrag 07.01.2010:
Ich habe jetzt einige male bei Eintreten des beschriebenen Effektes den Befehl angewendet. Es funktioniert, aber nicht zuverlässig.
So ist es z.B. passiert, dass der Fenstermanager wieder erscheint und auch Mausfunktionen uneingeschränkt ausgeführt werden können, dafür reagiert dann aber die Tastatur nicht mehr.
Zwar ist auch das extrem unbefriedigend, aber immerhin läßt sich so das System mit der Maus noch sauber runterfahren bzw. rebooten.
Kurz vor Drei
Und auch das Linux-Magazin, Auslöser dieses Postings, hat schon deultich mehr als Drei Ausgaben.
Kurz vor Drei soll heißen, die Entwicklergemeinde rund um das Mailprogramm Thunderbird ist kurz vor der Fertigstellung der Version Drei. Obige Zeitschrift habe ich vor einigen Tagen mal wieder in die Hände bekommen und sie berichtet über die beta Version von Thunderbird Drei.
Im Wiki des Donnervogels habe ich die aktuelle Entwicklerversion, inzwischen Drei RC1, geladen, in einem Verzeichnis entpackt und einfach die Binärdatei ausgeführt (root Rechte sind für all das nicht nötig).
Und wie im Artikel der Zeitschrift beschrieben wurde ich beim ersten Programmstart mit einem Wizard zur Einrichtung eines Mail Accounts empfangen.
(klick Image)
Wow, Mailadresse, Passwort, das wars. Alle Einstellungen zum Severprotokoll und der möglichen Sicherheitsstufe werden automatisch konfiguriert. Natürlich können schon hier die Einstellungen wunschgemäß angepasst oder kontrolliert werden, aber das war garnicht nötig.
(klick Image)
Ein Klick auf „Konto erstellen“ und selbiges passierte. Mehr war auch nicht zu tun, es funktionierte hervorragend.
Im Gegensatz zur beta4, der im Artikel beschriebenen Einschränkung, dass diese Hilfe nur beim ersten Konto angeboten wird, wiederholte sich dieser tolle Assistent auch beim Einrichten eines weiteren Mailaccounts. ich habe das ganze mal mit einer Arcor- und einer gmail Adresse getestet. Beide funktionierten auf Anhieb mit Thunderbird Drei ohne zu patzen.
Positiv überrascht war ich auch, dass mit Version Drei jetzt auch die Mailverzeichnisse per default auf dem Server und nicht mehr in den lokalen Postfächern zugeordnet werden. Schließlich will ich auch auf meine gesendete Post unterwegs ob mit anderen Clients oder per Webmailer zugreifen und nicht meine Festplatte vollstopfen.
Für alle die die Version Drei mal ausprobieren wollen; mein schon über die Repositories installiertes Thunderbird 2 nutzt im $HOME per default das Unterverzeichnis [ ~/.mozilla-thunderbird/ ], wogegen der getestete Release Candidate Drei das Verzeichnis [ ~/.thunderbird/ ] anlegt.
Das war nur ein kleiner Einblick. Mehr ist im obigen Artikel zu lesen.
Drei donnernde Grüße DxU
ubucon, Karmic Koala, Releaseparty, Blauzahn
Ich hatte eine preiswerte private Unterkunft und Göttingen ist ja nicht soooo groß. Busse fahren, allerdings nur im 30 Minutentakt, also hab ich bis auf den ersten Tag alles zu Fuß erkundet.
Richtig toll war auch die Verpflegung auf der Ubucon. Es gab Getränke und belegte Sonntagsbrötchen so viel man wollte und die waren auch wirklich richtig lecker.
Alles in Allem, waren es ein tolles Wochenende und schon auf der Heimfahrt habe ich mir fest vorgenommen, nächstes Jahr wieder zur Ubucon zu fahren.
Auch gab es eine Vorschau auf Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“.
Meine persönlichen Erfahrungen mit dem neuen Release waren eher gemischt.
Aber der Reihe nach.
Mein erster Kontakt waren zwei Testinstallationen auf noch freie Partitionen, neben Ubuntu per textbasierter ‚alternate‘ Installation versuchte ich auch mal den grafischen Installer mit einer Kubuntu CD.
Beide sind sehr intuitiv und selbsterklärend. Wie gewohnt, bietet die textbasierte Variante mehr Eingriffsmöglichkeiten und läuft gerade auf älteren Systemen deutlich flüssiger.
Sehr schön auch, egal in welcher Variante, wird beim Einrichten des ersten Benutzers angeboten das Home-Verzeichnis gleich zu verschlüsseln.
Weiter ging mein Entzücken, nach der Installation. Schon der Bootprozess von grub (grub2!) bis zum Login-Manager ist grafisch ansprechend und mit 10 Sekunden der Hammer.
Login, X-Server, Jockey meldet keine weiteren Treiber zur Installation. Sollte meine Ati/AMD Grafik wirklich „out of the box“ funktionieren? Um ganz sicher zu gehen und auch einen ersten Leistungstest zu absolvieren aktivierte ich Compiz-Fusion und ließ den Desktop Würfel von der Leine. Wow, mit dem propritären Ati Treiber hatte ich immer Probleme, die scheinen zumindest an meinem PC jetzt der Vergangenheit anzugehören.
Im großen und ganzen war ich also zufrieden, ein rundes System und für eine Beta mehr als stabil.
Es kam der 29. Oktober und somit der finale „Karmic Koala“.
Und somit gingen die Probleme los.
Am Laptop versuchte ich ein Upgrade. Am Netbook entschied ich mich gleich für eine Neuinstallation von Ubuntu-Netbook-Remix.
Beides lief soweit gut bis glimpflich. Aber dann begannen die Probleme. Die Bootzeit ist schon etwas besser. Der Laptop, der mit 9.04, zugegeben von mir schon ziemlich in der Konfiguration zerwürgt noch deutlich über einen Minute bis zum gdm brauchte, lag dann wenig unter einer Minute. Der frisch installierte Netbook, bei ca 30 Sekunden. Nun ja, der kleine Atomprozessor kann natürlich nicht mit einem ausgewachsenen Dual Core Desktop PC mithalten. Aufgrund der jetzt angebotenen Home Verschlüsselung habe ich hier diesmal auf die noch unter Ubuntu 9.04 genutzen Verschlüsselung der gesamten Platte verzichtet, was sicher jetzt auch positiv zur kürzeren Bootzeit beitrug.
Dann der erste Schock, kein WLAN. Bei der Vorversion wurde der WLAN Chip mit freiem Treiber eingebunden und funktionierte von Anfang an problemlos. Diesmal aber weder mit dem frein noch dem alternativ angebotenem propritären Treiber keine Chance.
Der freie Treiber schien irgendwann mit zuspielen , zeigte die umliegenden Netze und konnte sich nach langem probieren sogar an meinem WPA Netz verbinden. Aber dann funktionierte keinerlei Datenübertragung, nicht mal ein ping zum Router wollte gelingen, ja es wurde nicht mal eine IP zugewiesen.
Der Treiber des Herstellers, ließ sich per Jockey zwar einbinden, aber nach einem Neustart, folgte dann die Meldung, dass er zwar aktiviert aber nicht in Benutzung sei.
Gestern endlich beim allmonatlichen Stammtisch von Ubuntu-Berlin fand sich dann die Lösung. (danke an eremit).
Das nächste Problem, sowohl am Laptop als auch am Netbook, funktionierte meine PCcard-Express bis Ubuntu 9.04 ohne Probleme mit Bordmitteln. Jetzt plötzlich, aber ist zappenduster.
Nun ja, auch da wird sich sicher über kurz oder lang ein Lösung finden.
Getreu dem Motto „Linux ist wenn’s trotzdem klappt“.
So nahm ich halt das Problem zum Anlass mein Handy samt USB Kabel als Datenmodem anzuschließen. Leider ist der Anschluß am Handy ziemlich ausgeleiert und bietet keine stabile mechanische Verbindung.
Momentmal, da gibts doch noch Bluetooth. Verbindung vom Laptop zum Handy klappte sofort aber das blöde Ding wollte sich einfach nicht ins Internet einwählen.
Per USB Kabel war es ja bisher so, daß das handy von sich aus eine Internetverbindung aufbaute und der Rechner dahinter diese dann nur nutze, quasi wie ein Router.
Genauso dachte ich, würde das nun auch per Handy funktionieren.
Aber weit gefehlt. Nach ein paar erfolglosen Versuchen kam ich dann zusammen mit einem Freifunker zum Ergebnis, über die Bluetooth-Verbindung eine PPPoE Session auf zu bauen.
Fertig. Und jetzt kams, irgendwann war ich online ohne diese Session. Hä? Kann doch nicht sein, aber selbst wenn ich im Netzwerkmanager die mobile Breitbandverbindung lösche , auch nach reboot komme ich bis heute weiter auf diesem Wege online. Aber was solls, vielleicht bekomme ich auch dieses geheimnis gelößt, wenn nicht, es klappt, frage mich keiner wieso.
Das Gleiche auf dem Netbook nachvollzogen, dort ist unter mobiles Breitband die UMTS Verbindung zwingend nötig.
Alles in Allem, meine Zufriedenheit mit Karmic Koala steigt, auch wenn ich noch nicht ganz so happy bin, wie mit Jaunty Jackalope.
Inzwischen hab ich am Laptop auch die KDE Pakte installiert und schnupper beim Login immer mal wieder da rein. Mit KDE 4.3.2 ist es ja in meinen Augen auf dem Wege wirklich nutzbar zu sein. Vielleicht trenne ich mich ja wirklich bei der nächsten LTS auch am Tower von heiß geliebten KDE3. Wenn nicht, hier ist der Rettungsanker 😉

und noch mehr eye-candy
Manches habe ich übernommen, einiges angepasst und vieles neu entdeckt. Besonders gefallen mir die transparenten Menüs, die sehr gut zum gestern erwähnten Notify-Effekt passen. Statt dem GTK Window Dekorator nutze ich aber weiterhin Emerald, transparente Rahmen und Titelleisten sind einfach schick.
transparente Grüße DxU
@Nachtrag: es war nur noch eine Sache von Minuten, einige der Schritte am Netbook unter UNR zu wiederholen und dort anzupassen. Dabei habe ich auch endlich rausbekommen, wie die Farbe des Netbooklaunchers geändert wird. Der Launcher läßt einfach den Hintergrund durchschimmern.

notify für Firefox und Thunderbird
Und was finde ich da? Genau, wieder mal addons für Thunderbird und Firefox.
Und hier siehst du sie auch gleich in Action:

Wie andere Tools zeigt nun auch Firefox und Thunderbird per libnotify abgeschlossene Downloads und neue Emails an, letzteres leider ohne akustische Benachrichtigung. Auch wenn ich entsprechende Option (optisch und akkustisch in Thunderbird eingeschalten lasse, tauchen diese nach Aktivierung des notify addons nicht mehr auf.
Klicke auf die Screenshots und du kommst zu den entsprechenden Webseiten.
benachrichtigte Grüße DxU

derzeit noch nicht für Windows
Jawoll, auf solche Meldungen warte ich schon lange. Mal sehen wann es dann mal populär heißt:
„Wie üblich dauert die Entwicklung für nicht freie Betriebssysteme etwas länger“
oder
„Aufgrund der geringen Nachfrage lohnte sich die Entwicklung für propritäre Systeme nicht“
Aber vielleicht gibts dann ja sowas auch garnicht mehr. Das marktbeherrschende Betriebssystem wird dann durch eine marktbeherschende All-in-one „Don’t be evil“ Maschine ersetzt.
Bliebe nur noch die „Matrix“ als Folgemodell.
Achso mein Blog ist ja auch schon dabei 😉
g((OO))gle Grüße DxU
viel Platz und auch noch sicher
Nun sind die Platten eingerichtet und bereit, die Datenberge zu empfangen 😉
Passend dazu war ich am Samstag kurz davor, diesen Mediaplayer zu kaufen. Allerdings fiel mir dann kurz vor dem Zugriff noch ein, daß meine so vorbereiteten Platten da wohl garnicht mit laufen. Verschlüsselung werde ich damit sicher vergessen können, naja und ob das Kist’chen Filesysteme wie ext3 versteht, ist auch mehr als fraglich. Der Händler bestätigte mir dann auch meine Befürchtungen. Allerdings, erfährt das Teil wohl derzeit regelmäßig Firmwareupdates, womit der Support für ext3 vielleicht garnicht mehr ausgeschlossen sein wird. Zusätzlich habe ich heute irgendwo in einem Forum erfahren, daß es dafür auch eine alternative Firmware gibt, die dieses Dateisystem unterstützt. Na mal sehn, wär toll so ein schönes Player’chen. Selbst für gelegentliche Filme, Fotos und Mucke vom USB Stick noch durchaus lohnend.
block and sectors Grüße DxU
*die wichtigsten Programme und dazu passende Wiki Seiten auf ubuntuusers.de
– gnu parted
– Formatierung des Datenträgers (in meinem Fall mit mkfs.ext3)
– LUKS (Linux Unified Key Setup) und cryptsetup
**da ich am Tower noch ein Hardy Heron 8.04 wegen LTS (Long Term Support) ist dort qtparted auch noch verfügbar. Seit 8.10 ist qtparted nicht mehr enthalten.

