Drucker einrichten und kdm anpassen

Was macht man bei so einem Wetter am Samstag Vormittag? Na klar bei Josi den Drucker einrichten. Dann hat sie ja wieder einen Grund weniger Windoof zu starten 😉
Alsoklarihr i550x war mal wieder nicht in der Liste der unterstützten Drucker. Drucken undLinux ist eben imer noch ein Thema für sich. Aber dank linuxprinting.org war auch das Problem bald gelößt, es wird der Treiber fürden BJC8200 empfohlen. Also schnell eingerichtet und Testdruck war super.

Außerdem suche ich seit Tagen den entsprechenden Hebel zum anzeigen der Benutzer im kdm Loginschirm. Egal was ich imAnmeldungsmanager auch probiere, es wird immer wieder der kubuntu-Anmeldeschirm gezeigt. Aber hier des Rätsels Lösung:
In kcontrol —> Systemverwaltung gibtesaußer dem erwähnten Anmeldungsmanager noch das „Miniprogramm kdmtheme“. Dort einfach „Enable kdm Theme“ deaktivieren und schon ist wieder der klassische KDM zu sehen, auf Wunsch mit Benutzern und ihren Bildchen.
Braucht man nicht wirklich, aber ist doch irgendwie schick oder?

Frohe Breitbandgrüße aus Mitte Dirk.

kubuntu Firefox-Startseite DE und doch englisch

So da bin ich mal wieder. Also mein kubuntu6.06 ist jetzt endlich soweit, daß ich nicht dauernd zum hoary rebooten muß. Es gab noch ein wenig trouble mit dem Soundsystem, soweit, daß mir die Kiste beim ersten Systemklang (kopete) komplett eingefroren ist und ich nur noch den Hauptschalter drücken konnte. Schon ärgerlich, aber nach dem ich im kcontrol-Soundsystem Echtzeitpriorität und Vollduplex wieder deaktiviert hatte gehören die Probleme (bis jetzt) wohl der Vergangenheit an. Auch alles andere ist jetzt endlich eingerichtet. Ok Erfahrungsgemäß ist das wohl ein nie endender Prozess, weil ich immer irgendwo noch was finde, wo ein ‚Schräubchen‘ zu drehen ist.

Z.B. hat der Konqueror ja diese schöne nette Startseite ‚Über Kubuntu‘:
help:/kubuntu/about-kubuntu/index.html

Gibts bei Firefox auch:
file:///usr/share/ubuntu-artwork/home/locales/index-de_DE.html
Aber trotz dem DE im Dateinamen ist das doch nur ne englischesprachige Seite. (wohl die Vorlage zur obigen deutschen Übersetzung)
Ok und wen das auch nervt, der kann gerne folgendes als Startseite im Firefox definieren:
file:///usr/share/doc/kde/HTML/de/kubuntu/about-kubuntu/index.html
Hab mal die Seite rausgesucht, die Konqueror da ausdem kde-Helpsystem nutzt.

Na und lesen kann man die Einleitung natürlich auch.

verschwitzte Grüße Dirk

P.S. eine nette Erweiterung für Firefox hsab ich gestern gefunden: Fasterfox
lies selbst

6.06 fertig zum Umstieg als Produktivsystem

Bisher hab ich Dapper ja blos getestet, erforscht und eingerichtet. Sehr hat mich der X-Server gestört, den ich bis vor einigen Tagen nur mit 1024×768 und Vesa Treibern zum funktionieren überreden konnte. Vor 2 Tagen klappte es dann endlich mit dem ’nv‘ Treiber (demnächst versuche ich vielleicht noch den 3d-fähigen ’nvidia‘. Der brachte ja bisher alle Installationen auf meinem Rechner zum Crash) udn der Monitor wurde auch endlich erkannt. Ok, jetzt hab ich aber endlich eine ordentliche Auflösung (1400×1050 bei 85 Hz) und mit Transparenz, z.B. in der X-Konsole, klappts jetzt auch. Also schnell meinen alten Account anlegen und persönliche Konfigurationen übertragen, dann kann ich mich bald ganz von hoary trennen. Es war ein schönes stabile System und es steckte viel Zeit in der persönlichen Einstellung aber letztlich sind die Neuerungen in Dapper Drake doch zu verführerisch, als daß ich den Umstieg ablehnen könnte.

cu DXU

P.S. vor ein paar tagen hatte ich auch enlich das Paket von canonical im Briefkasten, 10 schicke kubuntu CDs, davon 2 für x86-64. Jetzt will ich die noch fleißig verteilen, wer also eine will, schnell melden, 2 sind schon weg und eine soll ja im Regal n bissel Eindruck schinden. 😉
ich hab noch mal einen Packen ubuntu-Scheiben bestellt, wer lieber gnome mag und sich die nicht anderweitig holen kann also noch etwas Geduld.

AudioCD’s rippen mit Konqueror

Bisher schon habe ich den Konqueror nicht nur als Web-Browser (auch wenn ich den Firefox doch lieber habe), Filemanager, FTP-Client, SSH-GUI,…. (er beherrscht unzählige weitere Protokolle und ist fast so was wie ein Schweizer Taschenmesser für System und Netz) sondern schon immer gerne zum rippen von Audio CDs eingesetzt. Wozu extra Programme, wenn der Konki schon alles mitbringt. Einfach ‚audiocd:/‘ im URL Fenster eingeben und schon werden diverse Ordner wie ogg, mp3, flac, wav und cda präsentiert. Außerdem können auch noch alle Titel einzeln oder die komplette CD als einzelne Datei in den verschiedenen Formaten gewählt werden. Und Dank CDDB Anbindung erhalten die Dateien auch gleich die richtigen Namen und ID3-Tags. Bleibt nur zu hoffen, daß die derzeit diskutierte Abschaltung von freedb.org nicht wahr wird oder der Bestand auf anderen Servern fortgeführt wird.

Mit Dapper und kde 3.5.3 habe ich jetzt aber noch eine Alternative zu ‚audiocd:/‘ gefunden.
‚media:/hdd/‘ (wenn hdd das CD-Laufwerk ist) greift genauso auf die AudioCD zu, mit dem Unterschied, daß es egal ist, was in den KDE-Einstellungen als AudioCD-Laufwerk vorgegeben ist. So kann man eben bei mehr als einem Laufwerk jederzeit wählen, welches gerade zum auslesen genutzt werden soll. Wie in meinem Fall, kann ich dann eben auch in beiden Laufwerken gleichzeitig zwei CDs rippen.
Fraglich ist dann nur, ob durch das gleichzeitige Auslesen der Vorgang nicht arg gebremst wird und es nicht schneller ginge, eine CD nach der anderen zu rippen. Vielleicht wäre hier ja eine Dual-CPU von Vorteil. Oder bremst selbst dann der IDE-Bus noch? Würde SATA dieses Problem lösen?

Ein kleiner Schönheitsfehler irretiert mich aber noch. Der Fortschrittsbalken, während des rippens zeigt nach etwa 2/3 bereits 100% an. Darunter die wird die schon verarbeitete und noch zu rippende Datenmenge angezeigt. Ab besagten 100% sind diese beiden Werte aber identisch und steigen dann gemeinsam bis zum wirklichen Ende des Vorgangs an. Vielleicht hängt das aber auch damit zusammen, daß ich auf meinem neuen System VBR als Vorgabe gewählt habe. Und die Kiste eben einfach nicht weiß, wie groß, mit welcher tatsächlichen Datenrate (Komprimierung) letztlich die einzelnen Stücke erstellt werden.

Frohes Probieren DXU

Dapper Drake daheim

Am Dienstag Abend war’s endlich soweit.

Meine neue (aus zweiter Hand) 40GB Festplatte ist eingebaut und der fast vergessene Wechselrahmen kommt wieder zum Einsatz.
Kubuntu 6.0.6 LTS DVD gebootet und schon konnte es losgehn mit der Installation. Ich war gespannt, ob diese genauso problemlos und schnell wie auf Josi’s Laptop ablaufen würde.

Tja, also problemlos schon aber schnell natürlich nicht, daß war bei meinem alten K6 500Mhz auch nicht zu erwarten. Aber ca. 2 Stunden bis das installierte System dann zum reboot aufforderte ist doch ziemlich hart.

Immerhin, die Hardware wurde soweit prima erkannt. X-Server startete allerdings nur mit 1024×768. Das konnte hoary, also zwei Ubuntuversionen früher schon besser, da wurde die Graka korrekt erkannt und mit 1280×1024 durchaus akzeptabel für meinen 19 Zöller voreingestellt.

Dort konnte ich dann auch mit „sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg“ den X-Server anpassen, und ihn zu 1600×1200 bei 24bit Farbtiefe überreden. Leider klappte das so beim neuen System nicht, die Grafikkarte wurde bei der Rekonfiguration nicht erkannt. Also einfach die xorg.conf sichern und dann aus dem alten ins neue System kopieren und schon lief der neue X-Server mit der gleichen Auflösung und Farbtiefe. Ich habe sie dann aber doch auf 1400×1050 reduziert, dann läuft der Monitor mit augenfreundlicheren 85hz und letztlich reicht mir die Auflösung so auch. Wenn nicht, weiß ich ja jetz wie sie anzupassen ist.

Monitor, Soundkarte, Maus, Tastatur, Brenner, USB, NIC usw. wurden auf Anhieb richtig eingebunden. Und auf meine alten Partitionen konnte ich auch problemlos zugreifen.

Als nächstes war dann die Internetverbindung per Modem fällig. Optisurf (Leastcostrouter) war schnell eingespielt und konfiguriert. Aber die Verbindung wollte nicht recht klappen. Nach der Einwahl kappte kppp sofort wieder die Leitung. Und da lesen ja bildet, folgte ich dem debug-Hinweis und beäugte mal die ‚/usr/share/doc/kppp/README.Debian‘.
Klar und da war der Hinweis. In ‚/etc/ppp/options‘ muß ‚auth‘ durch ’noauth‘ erstetzt werden, dann klappts auch mit der Modemverbindung.

Ärgerlich, während ich online war hängte sich das System zweimal komplett auf, keine Tastatur, keine Maus, Uhr blieb stehn. es half nur noch der Resetknopf am Tower. Den zu drücken tut mir immer richtig innerlich weh. Na mal sehen, bis jetzt ist es nicht wieder nötig geworden und wenn erstmal alle Updates eingespielt sind, kommt das hoffentlich auch nicht wieder vor.

Ok ich war online. Schnell die ’source.lst‘ angepasst, und erstmal mein bevorzugtes Synaptic gezogen. Jetzt konnte ich mich auf die Suche nach Updates und zusätzlicher Software machen. Nun, kubuntu bringt ja ziemlich viel mit, aber als reines kde System fehlen eben doch so einige lieb gewonnene Anwendungen wie gimp und firefox um nur zwei von vielen zu nennen. Und natürlich lame und die mp3 Unterstützung, Java und diverse Plugins sind auch unverzichtbar. Schön, mit entsprechender Paketquelle gibts jetzt auch den aktuellen tvbrowser als .deb Paket.

Also bei der Paketauswahl ist es wirklich wie im Kaufhaus, so fühlen sich wohl Frauen beim Shopping 😉 Irgendwann in der Nacht so gegen 2:00 hatte ich dann alles zusammen, was mir so an Software fehlt oder mich interessieren könnte. Download ca 800MB. Ach wie schön wäre doch ein DSL Anschluss 😉 Aber auch für offline Updates kommt synaptic inzwischen mit einer Funktion zum erstellen eines download-Scripts (wget basiert) zu Hilfe.

Und wenn ich jetzt mal wieder an Josis Breitbandzugang komme, kann ich mir den ganzen Haufen an Paketen auch ziehen.

Bis dahin arbeite ich weiterhin erstmal mit meinem guten alten hoary. Derzeit fummel ich mich ein ein bisschen in Scribus und Inkscape ein. Mein erster Eindruck: interessante Lösungsansätze für Desktoppublishing und Vektorgrafikbearbeitung (SVG) und vielversprechend. Bin gespannt, wie sich die neueren Versionen im Dapper ‚anfühlen‘.

Hitzige Grüße aus Weißensee.

P.S. bestellte kubuntu-CDs sind immer noch nicht eingetroffen