kde4.1 tohuwa-immernoch-bohu

Zweiter Versuch und es ist schon etwas besser. Ein frisches Kubuntu 8.04.1 gezogen und installiert. Dann gleich die genannte Quelle aus dem Launchpad eingebunden und alle updates + Tools die mensch einfach mal braucht (z.B. synaptic) installiert. Und diesmal klappte es ganz gut, aber so recht will es trotzdem nicht. Mein Eindruck aus dem letzten versuch ist nicht wirklich besser. Gleich mal die kde4 Version von amarok gestartet und obwohl Sytsemklänge zu hören sind weigert sich amarok standhaft Musik abzuspielen. Auch der Tipp aus der aktuellen ct, dafür unbedingt „hal“ und „dbus“ zu installieren, brachte nichts, weil beides ist bereits installiert. Schön finde ich einige Gimmiks wie z.B. aus Dolphin ein Verzeichnis auf den Desktop ziehen zu können, der dann dort als Plasmaoid (heißt das so) eine halbtransparente Verzeichnisübersicht anzeigt. Sieht cool aus. Schade nur, daß ein dort geöffnetes Verzeichnis sich nicht in dieser Ansicht sondern in einem neuen Dolphinfenster öffnet, aber vielleicht ist das auch nur eine Konfigurationsfrage.

Alles in allem, ok kde4.1 ist deutlich stabiler geworden als kde4.0. Es sind viele Programme hinzugekommen bzw wurde so einiges von kde3 portiert. Aber derzeit kommt es für mcih weiterhin nicht als Arbeitsumgebung in Frage, bleibt nur zu warten und zu hoffen, daß der positive Trend mit KDE4.2 im Januar 2009 fortgesetzt wird.

So endet auch der besagte Artikel in der ct mit den Worten: „Allerdings werden Anwender, die die vielen Konfigurationsoptionen von KDE 3 genutzt haben, nach wie vor auf einiges verzichten müssen“

3.5.9er Grüße DXU

kde4.1 tohuwabohu

Am Sonntag wars dann auch bei mir soweit, zumindest auf einer Testinstallation.

Da hatte ich auf einer Partition ein junges Kubuntu 8.04 mit KDE4 noch aus der Betaphase inzwischen aber irgendwann nach dem Release aktualisiert. Gebootet eingeloggt und erstmal knallt der windowdekorator ab. Was solls, updates durchgeführt aber bei der Installation der Pakete hängen da noch einige alte Pakete dazwischen und der Installationsprozess bleibt stehen. Ok, es gab ein paar Fremdquellen, „backports“ und „proposed“ Einträge. Nach mehrfachem Killen der apt-Frontends und Neustarts und entfernen aller Fremdquellen (außer dem Launchpad Repository, das ja KDE 4.1 enthält).
Daß ich in der „/etc/apt/sources.list“ der Zeile
„deb http://ppa.launchpad.net/kubuntu-members-kde4/ubuntu hardy main“
noch „universe multiverse restricted“ zugefügt habe, wird wohl kaum das upgrade so negativ beeinflussen.
Letztlich habe ich dann soweit alles an Fremdpaketen irgendwie raus bekommen und die Installation lief mehr schlecht als recht durch.

Jetzt hatte ich ein KDE4.1, aber mein erster Eindruck ist eher gespalten. Ok es funktioniert irgendwie, aber zum einen habe ich noch zu sehr KDE3 im Kopf und zum zweiten fühlt es sich nicht wie ein System für eine Produktivumgebung an. Ein erster Test, Amarok gestartet, Musike will aber nicht, mit der kde3x Version aber schon.

Immerhin gibt es jetzt endlich einen eigenen Compositing-Manager. Somit wird unter KDE für die schicken Effekte kein Comiz-Fusion mehr benötigt, was unter KDE bei mir nie so recht funktionierte. Den tollen „Würfel“ gibts noch nicht, aber der soll wohl in KDE 4.2 folgen. Die Wabbelnden Fenster und andere Effekte funktionieren, gefallen mir aber nicht ganz so, wie in Compiz-Fusion/Gnome und lassen sich auch nicht oder nicht so gut konfigurieren wie dort.

Aber, was solls. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich die Terstinstallation nochmal frisch aufsetzen, (vielleicht gleich die aktuelle kubuntu 8.04.1) und direkt danach das aktuelle KDE einspielen.

Hier noch ein passender Artikel mit Screenshots

schaun wir mal…. DXU

jabber und sonst nix

nicht das erste mal, daß ich hier für jabber Werbung mache, und eben sind mir ein paar Einträge in einem Blog,
..G33KY^2 – The Nerd Strikes Back.., aufgefallen.
Aber lest einfach selber:

Jabber ist mir zu kompliziert…

Jabber-Howto

tausende schreien auf…

Top10: Jabber-Clients

viel Spaß beim lesen und jabbern, DXU

Nachtrag:

Against ICQ

jeden Tag was neues: Gnome Do, Prism, googletalk mit googlemail

Bereits Anfang des Jahres wurde ich in yalm – Ausgabe 4 auf „Gnome Do“ aufmerksam einem vielseitigen Anwendungsstarter (nicht nur) für den Gnome-Desktop. Unter Windows gibt es z.B. Tools wie „launchy„* Nun aber las ich im aktuellen Heft von LinuxUser einen interessanten Artikel zu „Gnome Do“ und mußte das einfach mal selber ausprobieren. Und was soll ich sagen, ich war hellauf begeistert. Ich kannte ähnliches bereits von KDE. Dort heißt das entsprechende Werkzeug „Katapult„. Aber „Gnome Do haut mich einfach um. Neben den üblichen Funktionen, wie der lokalen und Websuche, Öffnen von Verzeichnissen und Dateien im Filemanager bzw. der entsprechenden Anwendung, Anwendungssuche und deren Start, bietet „Gnome Do“ dank einer Reihe von Plugins noch viele weitere Funktionen. Hier eine Auswahl:

  • Slideshows mit Hilfe von „Eye of the Gnome (EOG)
  • Zugriff auf Bookmarks von Firefox
  • Zugriff auf Mails von Thunderbird und Evolution
  • Gmail-Contacts und Zugriff auf andere Google-Applikationen
  • Flickr-Upload
  • Instantmessaging mit Pidgin
  • Erstellen und entpacken von Archiven
  • Screenshots und Sessionmanagement über die entsprechenden Gnome-Tools
  • Installation von Apt-Paketen über ihre URL
  • Zugriff auf die lokale Musiksammlung (Rhytmbox oder Amarok)
  • Indizieren, erstellen, editieren und suchen von Tomboy Notizen

und andere mehr.
Nun ich werde mindestens auf meinem Laptop die nächste Zeit intensiv von „Gnome Do“ Gebrauch machen (auf dem Tower läuft ja KDE und ich bekomme dort gnome-do leider nicht an den Start). Vielleicht wird es ja in Zukunft mein Standardwerkzeug für so einige der genannten Arbeiten. Zumindest habe ich schon jetzt so einiges an Icons aus dem Panal entfernt und so ein wenig meinen Desktop aufgeräumt. Anwendungen lassen sich eben per „Gnome Do“ genauso gut starten.

Und weil beim Testen und Installieren wie so oft eines zum anderen kommt, wurde ich auch auf die viel genannten und ge-hypten „prism“ Anwendungen aufmerksam. Ok ich kann dem ganzen nicht einen gewissen „Webapps to Desktop“ Effekt absprechen. Hab das mal mit google-calender und -docs getestet, sehe aber nicht DEN Vorteil gegenüber eines Aufrufs per Browser.

Schließlich noch am Rande.: Eher durch Zufall habe ich heute bemerkt, daß ein Login in Googlemail auch den zugehörigen Google-Talk (also jabber… also xmpp) aktiviert. Denn beim Login meldete Pidgin mir daß ein User gerade online ist. Tja klar, mein google-account und schon konnt meinem anderen jabber account chatten, auch ne Art von gespaltener Persönlichkeit 😉

sonntägliche Grüße DXU

*launchy rüstet unter XP eine Schnellstartfunktion ähnlich der in Vista Enthaltenen nach. Ein kleiner Einblick als Video zeigt die Möglichkeiten. Ärgerlich, in der Beschreibung wird von Freeware gesprochen und auf gerecht.

viel zu späte Nachlese zum linuxtag.org 2008

Tja, da ist der LinuxTag für dieses Jahr längst wieder vorbei. Allerdings war ich diesmal auch deutlich weniger involviert. Ok über ubuntu-berlin bekam ich ein paar freie eTickets, die ich, bis auf meines, weiterverteilt habe um dann immer neue zu bekommen und diese wiederum zu verteilen. Also dieses eTicket System klappte prima und gefällt mir wirklich, sowohl die Idee als auch deren Umsetzung. Mittwoch und Donnerstag hatte ich frei und hab mir diesmal die Messe weniger als Helfer und mehr als Gast angeschaut. Gefallen hat mir besonders der Ubuntu Stand (natürlich) und die Vorträge in den Konferenzräumen. Dort habe ich mir einiges rund um OpenOffice.org (Wollmux, Datenpilot in OO.o-calc und freie Formate – ODF) angehört. War sehr spannend. Allerdings habe ich auch so einiges vermisst und mir kam die Messe kleiner vor als im letzten Jahr. So glänzte Canonical durch Abwesenheit und auch Original CD’s zu (k)ubuntu 8.04 waren diesmal deutlich weniger und das trotz des LTS Status dieser Version. Auch der Merchandising Bereich war kleiner, trotzdem hab ich mir ne schicke große schwarze „Stasi 2.0 – Schäubli“ Tasse gekauft und am Ubuntu-Satnd endlich ein schickes dunkelblaues Ubuntu-Poloshirt, muß einfach sein. Sun hat mir dann noch zwei Opensolaris Shirts zugesteckt. Samstag dann, war in der c-base die große Grillparty. Nur hat mir auch da die Arbeit nicht erlaubt, mehr als nur Gast für ein paar Stunden zu sein. Aber lustig wars trotzdem.

Wir sehn uns beim LinuxTag.org 2009, DXU

Noch ein Grund….

braucht wohl keiner um endlich den Microschrott hinter sich zu lassen und auf ein quelloffenes, sicheres, freies, sehr gut dokumentiertes, modernes, individuelles und kostenloses Betriebssystem umzusatteln. Zumal man eben auch an der Hardware spart oder hat schonmal jemand versucht auf einem 5 Jahre altem Rechner Vista zu installieren und dann noch effizient damit zu arbeiten?

freie Grüße DXU

Installationsparty an der FU

Im Rahmen einer Aktionswoche führte Ubuntu-Berlin gestern eine Installationsparty an der FU in Dahlem durch. Zusammen mit spline wurden für Interessierte Ubuntu CD’s gebrannt, installiert und Hilfestellungen gegeben. Alles in allem ein gemütlicher NAchmittag, bei dem ich auch so einiges lernen konnte. Ich freue mich schon auf die nächste Zusammenkunft.

Installer Grüße DXU

umtsumtsumtsumtsumtsumts

Manchmal lassen sich Probleme banaler lösen als gedacht.

Ok, ich hab seitein paar Wochen meine UMTS-Flat und bekam bisher einfach die PC-card-express nicht so recht am Laptop zum laufen. Unter Gutsy gab es noch eine Hardwareübersicht, die ich aber unter hardy nicht mehr finde. Egal das Modem wurde erkannt auf „/dev/ttyUSB0“. Nach Konfiguration von „pppconfig“ und alternativ „wvdial“ (und diverser grafischer Frontends inkl den Networkmanager) klappt die Einwahl aber trotzdem nicht.
Dann hab ich wieder und wieder diese Seite konsultiert, brachte aber nix. Dem Hinweis zum Trotz, habe ich dann mal die dort verlinkte“huaweiAktBbo.c“ übersetzt, die vendor- und product-id ermittelt und das entsprechende Kernelmodul mit „modprobe“ geladen und erneut per „sudo wvdial“ versucht eine Verbindung herzustellen, aber auch das brachte nix. Irgendwo im uu.de Forum las ich dann von ähnlichen problemen und es wurde dort auch gefragt, ob der/diejenige denn das Modem beim Start des Rechners bereits eingesteckt hatte???

Ehm, wie jetzt? Nee nicht wirklich, das wars doch nicht etwa? Klar, in Zeiten von Plug’nPlay, kommt man nicht auf die einfachste Idee, zumal ja die Hardware beim Einstecken zur Laufzeit erkannt wurde. Aber ok, versuch ist es wert. Rechner aus, Karte rein, Rechner an, „sudo wvdial“ und…. ja, umtsumtsumtsumtsumts… das wars.
Gleich mal ein paar tests gemacht, Downloadrate ca 500kbit/s, na damit kann ich doch leben. Seitenaufbau, ist soweit erträglich, auch wenn ich den Eindruck habe, die Seiten bauen sich nicht wirklich flüssig auf. Klar es ist nicht ganz so wie DSL, Allerdings müßte normales surfen bei der Geschwindigkeit möglich sein, ich meine, das ist imemrhin ca. 8 x isdn. Na mal sehen, wie das noch optimiert wird

umts Grüße DXU

Hardware unter Linux und 15 Jahre WWW

Unter dem Titel „Linux unterstützt mehr Geräte als andere Betriebssysteme“ veröffentlichte golem.de vor einigen Wochen ein sehr lesenswertes Interview mit Linux-Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman.
Passend dazu habe ich vor einigen Tagen eine neue Erfahrung zum Thema Linux und Hardware“ machen „dürfen“. Mein alter 500 Mhz Rechner mit 2 klassischen IDE Festplatten und ebensolchen CD-Laufwerken. Nach einem Upgrade von Gutsy auf Hardy-LTS werden plötzlich die Laufwerke und Partitionen nicht mehr erkannt. Da ich in der Vergangenheit beim installieren anderer Systeme (wobei meißt die SWAP Partition ungefragt neu formatiert wird und sich ihre UUID ändert) oder umpartitonieren mit der Zuweisung in der „/etc/fstab“ Probleme mit den UUID’s bekommen habe, konnte ich mich mit dieser Art der Gerätezuweisung nie so Recht anfreunden. Nun aber werden die klassischen „/dev/hdX“ nicht mehr erkannt, nur noch meine /dev/hda3 wird als „/“ Partition im Notfallmodus gemountet. Gestern dann in der c-base beim Treff der Ubuntu-Berlin Gruppe (Vortrag ‚Konsolen-Klempnerei und Besprechung für den Grillabend nach dem LinuxTag.org am 31.5.) tollen Tipp bekommen. Das Zauberwort heißt „blkid“ und Problem erkannt, Problem gebannt. Tja auch IDE-Devices werden inzwischen nur noch über SCSI-Namen (z.B. „dev/sda3“) angesprochen, also die fstab entsprechend der Ausgabe angepaßt und schon war alles wieder schick.

Apropos Golem.de
Anläßlich des 15 jährigen Besthens des WWW gab es eine lesenswerte Artikelserie zum selbigen Thema und mir wurde mal wieder klar WWW ist nicht das Internet alleine.
Hier die Artikel im Einzelnen:

15 Jahre WWW: Internetdienste im Wandel der Zeit
Am 30.4.1993 gab das CERN (siehe auch Artikel bei Wikipedia) die sogenannte libwww frei und das WorldWideWeb trat seinen Siegeszug an.

15 Jahre WWW: Die Browserkriege
Nochmal ein Rückblick über den viel zitierten Kampf zwischen Netscape und den Redmonder Brow$er, Alternativen und der weiteren geschichte von Mozilla und Firefox.

15 Jahre WWW: Von Browsern und Bremsern
Ein Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Webstandards und deren Inkopatibilitäten bei diversen Browsern.

WorlWideWeb Grüße DXU