Wenn der Desktop einfriert

Seit relativ langer Zeit habe ich das Problem, dass die grafische Oberfläche nach mehreren Stunden Nichtnutzung „einfriert“.
Aktivitäten auf der grafischen Oberfläche sind noch zu sehen, so läuft die Uhr oder der Systemmonitor (aus superkaramba)
weiter.

Auch die Maus läßt sich bewegen, aber es kann damit oder der Tastatur sonst keine Aktion ausgeführt werden.
Alle noch offenen Fenster haben einen scheinbar verfärbten eingefrorenen  Fenstermanager oder Fensterdekorator (die Begriffe nutze ich warscheinlich manchmal nicht korrekt, gemeint ist halt die Umrandung gängiger Fenster,mit den typischen Buttons zum schließen, minimieren, maximieren, wiederherstellen, anpinnen, ….. und dem Anzeigen des Fenster-/Programmnamens)

Letztlich blieb mir immer nur übrig den X-Server abzuschießen, was häufig das ganze System in Mitleidenschaft zog.
Nun den Verantwortlichen für dieses Dilemma habe ich bis heute nicht identifiziert.
Immerhin aber habe ich (warscheinlich) eine Not-Lösung für das Dilemma gefunden.

  • Zum einen konnte ich mich noch irgendwie erinnern, daß für die obige Darstellung ein Fenstermanager verantwortlich ist, unter KDE ist das kwin.
  • Und irgendwie gab es da doch eine Option –replace
  • Und da ich im X-Window ja nichts mehr machen konnte, muß der Befehl irgendwie dahingeschickt werden
  • Mit [Alt+F1] verlasse ich zeitweilig den Windowmanager
  • im Terminal login und dann
  • kwin –replace eingegeben
  • Antwort: cannot connect to X server
  • ???
  • Da gab es doch eine Option…aaah -display
  • also kwin –replace -display :0 & (übersetzt ersetze den Fenstermanager auf lokalen erstern X und führe das ganze im Hintergrund aus)
  • und siehe da, meine Programm unter KDE sahen wieder so aus wie vorher und ließen sich auch entsprechend bedienen.

Nun, das Ganze werde ich beim nächsten gleichartigen Ärgernis mal versuchen nachzuvollziehen.
Gespannt bin ich , ob das geschilderte Problem nur unter KDE oder vielleicht nur mit dem derzeit von mir genutzten propritären ATI-AMD Treiber für meine Radeon X1300 auftritt. Dieser ist ja inzwischen im aktuellen (k)ubuntu 9.10 für meine Karte nicht mehr nötig und sehr gut durch den freien Treiber ersetzt, so daß die Karte samt 3D-Hardwarebeschleunigung dort out-of-the-box funktioniert.
Auf meinem Laptop und Netbook habe ich vergleichbares noch nicht
beobachtet, allerdings laufen dort aktuellere Ubuntu-Versionen, kein
KDE und sie sind beide mit Intel-Grafikchips bestückt.

Es bleibt spannend.

Liebe Leser, gerade zu diesem Posting bitte ich um Kommentare mit sachdienlichen Hinweisen.
Danke und Grüße DxU

Nachtrag 07.01.2010:
Ich habe jetzt einige male bei Eintreten des beschriebenen Effektes den Befehl angewendet. Es funktioniert, aber nicht zuverlässig.
So ist es z.B. passiert, dass der Fenstermanager wieder erscheint und auch Mausfunktionen uneingeschränkt ausgeführt werden können, dafür reagiert dann aber die Tastatur nicht mehr.
Zwar ist auch das extrem unbefriedigend, aber immerhin läßt sich so das System mit der Maus noch sauber runterfahren bzw. rebooten.

Kurz vor Drei

Nein eigentlich ist es schon lange nach Drei. Meine Systemuhr, sowie die meines PCs als auch der Wecker im Regal zeigen mir bereits, dass es nach fünf Uhr in der früh ist.

Und auch das Linux-Magazin, Auslöser dieses Postings, hat schon deultich mehr als Drei Ausgaben.
Kurz vor Drei soll heißen, die Entwicklergemeinde rund um das Mailprogramm Thunderbird ist kurz vor der Fertigstellung der Version Drei. Obige Zeitschrift habe ich vor einigen Tagen mal wieder in die Hände bekommen und sie berichtet über die beta Version von Thunderbird Drei.

Im Wiki des Donnervogels habe ich die aktuelle Entwicklerversion, inzwischen Drei RC1, geladen, in einem Verzeichnis entpackt und einfach die Binärdatei ausgeführt (root Rechte sind für all das nicht nötig).

Und wie im Artikel der Zeitschrift beschrieben wurde ich beim ersten Programmstart mit einem Wizard zur Einrichtung eines Mail Accounts empfangen.
(klick Image)
Wow, Mailadresse, Passwort, das wars. Alle Einstellungen zum Severprotokoll und der möglichen Sicherheitsstufe werden automatisch konfiguriert. Natürlich können schon hier die Einstellungen wunschgemäß angepasst oder kontrolliert werden, aber das war garnicht nötig.
(klick Image)
Ein Klick auf „Konto erstellen“ und selbiges passierte. Mehr war auch nicht zu tun, es funktionierte hervorragend.
Im Gegensatz zur beta4, der im Artikel beschriebenen Einschränkung, dass diese Hilfe nur beim ersten Konto angeboten wird, wiederholte sich dieser tolle Assistent auch beim Einrichten eines weiteren Mailaccounts. ich habe das ganze mal mit einer Arcor- und einer gmail Adresse getestet. Beide funktionierten auf Anhieb mit Thunderbird Drei ohne zu patzen.

Positiv überrascht war ich auch, dass mit Version Drei jetzt auch die Mailverzeichnisse per default auf dem Server und nicht mehr in den lokalen Postfächern zugeordnet werden. Schließlich will ich auch auf meine gesendete Post unterwegs ob mit anderen Clients oder per Webmailer zugreifen und nicht meine Festplatte vollstopfen.

Für alle die die Version Drei mal ausprobieren wollen; mein schon über die Repositories installiertes Thunderbird 2 nutzt im $HOME per default das Unterverzeichnis [ ~/.mozilla-thunderbird/ ], wogegen der getestete Release Candidate Drei das Verzeichnis [ ~/.thunderbird/ ] anlegt.
Das war  nur ein kleiner Einblick. Mehr ist im obigen Artikel zu lesen.

Drei donnernde Grüße DxU

ubucon, Karmic Koala, Releaseparty, Blauzahn

Dieses Jahr war es endlich soweit. Ich war in Göttingen zur Ubucon. Mit dem Bus nicht ganz 5 Stunden Freitag morgens hin und Sonntag mittags wieder zurück. Dazwischen gabs dann viel spannende, wissenswerte Vorträge und Workshops, interessante Gespräche mit anderen Usern und abends gesellige Runden, freitags beim Mexikaner (glaub ich ?) und Samstags in einem tollen afrikanischen Restaurant.
Ich hatte eine preiswerte private Unterkunft und Göttingen ist ja nicht soooo groß. Busse fahren, allerdings nur im 30 Minutentakt, also hab ich bis auf den ersten Tag alles zu Fuß erkundet.
Richtig toll war auch die Verpflegung auf der Ubucon. Es gab Getränke und belegte Sonntagsbrötchen so viel man wollte und die waren auch wirklich richtig lecker.
Alles in Allem, waren es ein tolles Wochenende und schon auf der Heimfahrt habe ich mir fest vorgenommen, nächstes Jahr wieder zur Ubucon zu fahren.
Auch gab es eine Vorschau auf Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“.
Meine persönlichen Erfahrungen mit dem neuen Release waren eher gemischt.
Aber der Reihe nach.
Mein erster Kontakt waren zwei Testinstallationen auf noch freie Partitionen, neben Ubuntu per textbasierter ‚alternate‘ Installation versuchte ich auch mal den grafischen Installer mit einer Kubuntu CD.
Beide sind sehr intuitiv und selbsterklärend. Wie gewohnt, bietet die textbasierte Variante mehr Eingriffsmöglichkeiten und läuft gerade auf älteren Systemen deutlich flüssiger.
Sehr schön auch, egal in welcher Variante, wird beim Einrichten des ersten Benutzers angeboten das Home-Verzeichnis gleich zu verschlüsseln.
Weiter ging mein Entzücken, nach der Installation. Schon der Bootprozess von grub (grub2!) bis zum Login-Manager ist grafisch ansprechend und mit 10 Sekunden der Hammer.
Login, X-Server, Jockey meldet keine weiteren Treiber zur Installation. Sollte meine Ati/AMD Grafik wirklich „out of the box“ funktionieren? Um ganz sicher zu gehen und auch einen ersten Leistungstest zu absolvieren aktivierte ich Compiz-Fusion und ließ den Desktop Würfel von der Leine. Wow, mit dem propritären Ati Treiber hatte ich immer Probleme, die scheinen zumindest an meinem PC jetzt der Vergangenheit anzugehören.
Im großen und ganzen war ich also zufrieden, ein rundes System und für eine Beta mehr als stabil.
Es kam der 29. Oktober und somit der finale „Karmic Koala“.
Und somit gingen die Probleme los.
Am Laptop versuchte ich ein Upgrade. Am Netbook entschied ich mich gleich für eine Neuinstallation von Ubuntu-Netbook-Remix.
Beides lief soweit gut bis glimpflich. Aber dann begannen die Probleme. Die Bootzeit ist schon etwas besser. Der Laptop, der mit 9.04, zugegeben von mir schon ziemlich in der Konfiguration zerwürgt noch deutlich über einen Minute bis zum gdm brauchte, lag dann wenig unter einer Minute. Der frisch installierte Netbook, bei ca 30 Sekunden. Nun ja, der kleine Atomprozessor kann natürlich nicht mit einem ausgewachsenen Dual Core Desktop PC mithalten. Aufgrund der jetzt angebotenen Home Verschlüsselung habe ich hier diesmal  auf die noch unter Ubuntu 9.04 genutzen Verschlüsselung der gesamten Platte verzichtet, was sicher jetzt auch positiv zur kürzeren Bootzeit beitrug.
Dann der erste Schock, kein WLAN. Bei der Vorversion wurde der WLAN Chip mit freiem Treiber eingebunden und funktionierte von Anfang an problemlos. Diesmal aber weder mit dem frein noch dem alternativ angebotenem propritären Treiber keine Chance.
Der freie Treiber schien irgendwann mit zuspielen , zeigte die umliegenden Netze und konnte sich nach langem probieren sogar an meinem WPA Netz verbinden. Aber dann funktionierte keinerlei Datenübertragung, nicht mal ein ping zum Router wollte gelingen, ja es wurde nicht mal eine IP zugewiesen.
Der Treiber des Herstellers, ließ sich per Jockey zwar einbinden, aber nach einem Neustart,  folgte dann die Meldung, dass er zwar aktiviert aber nicht in Benutzung sei.
Gestern endlich beim allmonatlichen Stammtisch von Ubuntu-Berlin fand sich dann die Lösung. (danke an eremit).
Das nächste Problem, sowohl am Laptop als auch am Netbook, funktionierte meine PCcard-Express bis Ubuntu 9.04 ohne Probleme mit Bordmitteln. Jetzt plötzlich, aber ist zappenduster.
Nun ja, auch da wird sich sicher über kurz oder lang ein Lösung finden.
Getreu dem Motto „Linux ist wenn’s trotzdem klappt“.
So nahm ich halt das Problem zum Anlass mein Handy samt USB Kabel als Datenmodem anzuschließen. Leider ist der Anschluß am Handy ziemlich ausgeleiert und bietet keine stabile mechanische Verbindung.
Momentmal, da gibts doch noch Bluetooth. Verbindung vom Laptop zum Handy klappte sofort aber das blöde Ding wollte sich einfach nicht ins Internet einwählen.
Per USB Kabel war es ja bisher so, daß das handy von sich aus eine Internetverbindung aufbaute und der Rechner dahinter diese dann nur nutze, quasi wie ein Router.
Genauso dachte ich, würde das nun auch per Handy funktionieren.
Aber weit gefehlt. Nach ein paar erfolglosen Versuchen kam ich dann zusammen mit einem Freifunker zum Ergebnis, über die Bluetooth-Verbindung eine PPPoE Session auf zu bauen.
Fertig. Und jetzt kams, irgendwann war ich online ohne diese Session. Hä? Kann doch nicht sein, aber selbst wenn ich im Netzwerkmanager die mobile Breitbandverbindung lösche , auch nach reboot komme ich bis heute weiter auf diesem Wege online. Aber was solls, vielleicht bekomme ich auch dieses geheimnis gelößt, wenn nicht, es klappt, frage mich keiner wieso.
Das Gleiche auf dem Netbook nachvollzogen, dort ist unter mobiles Breitband die UMTS Verbindung zwingend nötig.
Alles in Allem, meine Zufriedenheit mit Karmic Koala steigt, auch wenn ich noch nicht ganz so happy bin, wie mit Jaunty Jackalope.
Inzwischen hab ich am Laptop auch die KDE Pakte installiert und schnupper beim Login immer mal wieder da rein. Mit KDE 4.3.2 ist es ja in meinen Augen auf dem Wege wirklich nutzbar zu sein. Vielleicht trenne ich mich ja wirklich bei der nächsten LTS auch am Tower von heiß geliebten KDE3. Wenn nicht, hier ist der Rettungsanker 😉

gelöschte Infos auf deshalbfrei.org

Nun, jabber ist ja hier auf SenderX nicht das erste mal ein Thema. (1) (2)
Wie berichtet kann jede und jeder mit einem schon vorhandene Mail-Account bei z.B. google, gmx, web.de, 1 & 1 und freenet auch jabber nutzen.
Es gibt natürlich unzählige private, wie öffentliche Jabber Server, aber wer eh schon einen der genannten Mailprovider nutzt und diesen vertraut (!) spart sich die Einrichtung eines weiteren Accounts.

Nun bieten diese Anbieter aber ihre eigenen Messenger an, die eben nur unter Windows zu nutzen sind (per wine Emulation habe ich sie noch nicht versucht, brauche ich auch nicht)
Will man die Jabber Dienste aber im eigenen Jabber-Client nutzen, fehlen oft die passenden Zugangsdaten, konkret die einzutragenden Server. Darum hier mal die von mir erfolgreich getesteten Einstellungen:
Ich nutze bei allen folgenden Port 5223 und habe SSL eingeschalten

Google: talk.google.com
Login: deine gmail/googlemail Adresse
(alternativ einfach per webfrontend nutzbar)

Web.de
: xmpp-webde.gmx.net
Login: deine web.de Adresse

GMX: xmpp-gmx.gmx.net
Login: deine gmx Adresse oder Kundennummer
Freenet: jabber.freenet.de
Login: DeinBenutzername@jabber.freenet.de

deshalbfrei.org bot dies Infos bis vor kurzem an, ja bis ein Scherzkeks die Informationen dort gelöscht und themenfremde Links plaziert hat.

Kennt ihr noch andere Mailprovider , die diesen Dienst undokumentiert nebenbei anbieten?
Gruß DxU

und noch mehr eye-candy

und wieder in der todo Liste meiner Lesezeichen gekramt und im Blog von Christoph Langner mich motiviert, meinen Desktop doch mal wieder umzugestalten. Lest einfach selber.
Manches habe ich übernommen, einiges angepasst und vieles neu entdeckt. Besonders gefallen mir die transparenten Menüs, die sehr gut zum gestern erwähnten Notify-Effekt passen. Statt dem GTK Window Dekorator nutze ich aber weiterhin Emerald, transparente Rahmen und Titelleisten sind einfach schick.

transparente Grüße DxU

@Nachtrag: es war nur noch eine Sache von Minuten, einige der Schritte am Netbook unter UNR zu wiederholen und dort anzupassen. Dabei habe ich auch endlich rausbekommen, wie die Farbe des Netbooklaunchers geändert wird. Der Launcher läßt einfach den Hintergrund durchschimmern.

notify für Firefox und Thunderbird

Dienstag abend etwas Zeit und ein paar temporäre Lesezeichen abgearbeitet.
Und was finde ich da? Genau, wieder mal addons für Thunderbird und Firefox.
Und hier siehst du sie auch gleich in Action:

Wie andere Tools zeigt nun auch Firefox und Thunderbird per libnotify abgeschlossene Downloads und neue Emails an, letzteres leider ohne akustische Benachrichtigung. Auch wenn ich entsprechende Option (optisch und akkustisch in Thunderbird eingeschalten lasse, tauchen diese nach Aktivierung des notify addons nicht mehr auf.

Klicke auf die Screenshots und du kommst zu den entsprechenden Webseiten.

benachrichtigte Grüße DxU

derzeit noch nicht für Windows

So las ich es eben im Google Watchblog.
Jawoll, auf solche Meldungen warte ich schon lange. Mal sehen wann es dann mal populär heißt:
„Wie üblich dauert die Entwicklung für nicht freie Betriebssysteme etwas länger“
oder
„Aufgrund der geringen Nachfrage lohnte sich die Entwicklung für propritäre Systeme nicht“

Aber vielleicht gibts dann ja sowas auch garnicht mehr. Das marktbeherrschende Betriebssystem wird dann durch eine marktbeherschende All-in-one „Don’t be evil“ Maschine ersetzt.
Bliebe nur noch die „Matrix“ als Folgemodell.

Achso mein Blog ist ja auch schon dabei 😉

g((OO))gle Grüße DxU

viel Platz und auch noch sicher

Am Donnerstag habe ich meine neuen Festplatten bekommen. 2x 1TB extern, lüfterlos also sehr leise, im schicken Aluminiumgehäuse und mit USB + e-sata Anschluß. Gestaunt habe ich über die Beschreibung auf dem Karton, unter Win-Systemen müsse die Platte noch formatiert werden, für Mac User wurde dieser Schritt aber nicht erwähnt. Und siehe da, die Teile werden doch wirklich mit HPFS+ vorformatiert geliefert. Aber da für mich ja eh beides nicht in Frage kommt, hab ich mich dann gleich mal mit LUKS befasst, ein paar Tipps noch von CCM (danke für die Hilfe) bekommen und wieder ein wenig mehr die Konsole* bei der Festplatteneinrichtung kennen gelernt. Wenn mensch weiß wie, gehts damit einfach oft schneller und effektiver als mit irgendwelchen grafischen Tools, die in dem Fall auch versagten. (qtparted**, kennt verschlüsselte Partitionen garnicht und gpartet findet sie, aber kann dort dann doch kein Dateisystem erstellen)
Nun sind die Platten eingerichtet und bereit, die Datenberge zu empfangen 😉
Passend dazu war ich am Samstag kurz davor, diesen Mediaplayer zu kaufen. Allerdings fiel mir dann kurz vor dem Zugriff noch ein, daß meine so vorbereiteten Platten da wohl garnicht mit laufen. Verschlüsselung werde ich damit sicher vergessen können, naja und ob das Kist’chen Filesysteme wie ext3 versteht, ist auch mehr als fraglich. Der Händler bestätigte mir dann auch meine Befürchtungen. Allerdings, erfährt das Teil wohl derzeit regelmäßig Firmwareupdates, womit der Support für ext3 vielleicht garnicht mehr ausgeschlossen sein wird. Zusätzlich habe ich heute irgendwo in einem Forum erfahren, daß es dafür auch eine alternative Firmware gibt, die dieses Dateisystem unterstützt. Na mal sehn, wär toll so ein schönes Player’chen. Selbst für gelegentliche Filme, Fotos und Mucke vom USB Stick noch durchaus lohnend.

block and sectors Grüße DxU

*die wichtigsten Programme und dazu passende Wiki Seiten auf ubuntuusers.de
gnu parted
Formatierung des Datenträgers (in meinem Fall mit mkfs.ext3)
– LUKS (Linux Unified Key Setup) und cryptsetup

**da ich am Tower noch ein Hardy Heron 8.04 wegen LTS (Long Term Support) ist dort qtparted auch noch verfügbar. Seit 8.10 ist qtparted nicht mehr enthalten.

kleiner Chinese

nein hier gehts es nicht um kleinwüchsige Menschen aus dem Land des Lächelns. Aber ich habe mir einen kleinen Chinesen gekauft. Ja genau nach dem Tower 2007 und dem Laptop 2008 (beides von Dell), war dieses Jahr ein Netbook dran. Weniger geplant und dringend nötig, hab ich aber doch seit einiger Zeit mit so einem kleinen Begleiter geliebäugelt. Warum? Ganz klar, Netbooks sind inzwischen leistungsfähig genug für die gängigen Aufgaben, das Preis-Leistungsverhältnis ist zumindest bei dem von mir gewählten unschlagbar, die Akkuleistung ins  utopisch (ca 5-6h mit einer Ladung, dafür ragt der Akku aber auch über die Geräteabmessung etwas heraus) und für den kurzen Chat, die schnelle mail, dringende Webrecherche oder auch mal das Video vom Vorabend ist so ein kleiner Begleiter unterwegs in der S-Bahn oder in der Kneipe einfach effektiver und platzsparender als der fette Laptop, der länger bootet, unhandlicher ist und im Zweifelsfall genau dann keinen Saft mehr hat, wenn mensch ihn dringend braucht. Und jabbern am Handy ist zwar ne tolle Erfahrung, aber auf dauer eher müßig. Nicht daß genannte Geräte jetzt liegen bleiben, sie haben weiter ihre Aufgaben aber zwischen beiden, fehlte mir gerade noch so ein schicker leichter 10 Zöller.
Nun ja, daß ich sowas „irgendwann“ will, war klar. Die Kaufentscheidung jetzt, wurde mir aber durch Czessi auf der Grillparty anläßlich des LinuxTag (Sender X berichtete) in der c-base schmackhaft gemacht. Also nochmal überschlafen und Montag vor der Spätschicht ab zum empfohlenen Händler. Und dann war es endlich meins. Schnell den Akku geladen und in der Mittagspause, der erste Start. Ein vorinstalliertes OEM Linux SuSE Enterprise 10 begrüßte mich und ließ mich die Installation vollenden. Und die ganze Zeit hatte ich irgendwie das Gefühl da ein verkapptes Windoof zu bedienen. Ok, ok, es war ja schon bei Kauf des Netbooks klar das da ein Ubuntu letztlich drauf landen wird. Aber bevor es soweit war, hab ich mir eben doch mal die SuSE Welt  seit langem mal wieder angeschaut.
Klar, die Hardware wird vollständig erkannt und eingebunden und alles funktioniert auch irgendwie. Aber so recht passt dies Oberfläche meiner Meinung nicht zu einem Netbook. Interessante Entdeckung beim einstecken meiner UMTS-pc-card-express. Während diese unter Ubuntu seit geraumer Zeit wie gewünscht als UMTS Modem erkannt wird, meinte SuSE ein Modem mit USB Datenträger zu erkennen. Und was soll ich sagen, das stimmt sogar. Ich habe erst damit bemerkt, das die UMTS Modem-Karte einen Datenrägerbereich hat, auf dem Treiber für diverse Win-Versionen, Handbücher und sonstiges liegen. Naja brauch ich nicht wirklich……
…..und diese Posting liegt nun schon über eine Woche in den Entwürfen, wird ja langsam Zeit, veröffentlicht zu werden.
Also Installationsstick erstellt (Ubuntu bringt ja alls dafür mit), davon gebootet und installiert. Ich entschied mich gleich für LVM Festplattenverschlüsselung, darum war das Alternate CD Image als Vorlage für den Stick nötig und richtete gleich mal nach der Installation die Netbookremix Oberfläche ein. Damit wird der Platz auf dem kleinen Display optimal ausgenutzt, verhindert allerdings auch Compiz-Fusion Effekte und einige andere Optionen (z.B. in gnome-do die alternativen Themes wiew Docky). Aber hey, letztlich kommt es bei einem 10″ Display eben auf effektive Nutzung des Desktops an. Hilfreich dabei auch die Fontanpassung auf 75dpi.
Natürlich wurde auch von ubuntu die gesamte Hardware „out of the box“ erkannt, inkl. Webcam und auch das UMTS-Modem begrüßte mich beim einstecken mit einem Assisternten zur Einrichtung der Internetverbindung, Auswahl des Providers und Tarifs aus einer lokal vorsortierten Liste, PIN, online.
Die letzten Tage habe ich das kleine schicke Weiße als praktischen Videoplayer in der S-Bahn genutzt und dabei die Nachteile eines nicht entspiegelten Displays erfahren müssen, ein paar Sonnenstrahlen und das Sehvergnügen ist dahin. Trotzdem bin ich bisher mit dem S10e sehr zufrieden. Sehr gut funktioniert der Standbymodus beim Zuklappen des Displays. Wär auch sonst ärgerlich, beim umsteigen im Berliner Nahverkehrsdschungel ständig das Gerät runter- und wieder hochzufahren, gerade beim derzeitigen S-Bahn Chaos 😉

Netbook’ige Grüße DxU

Nachtrag:
ganz nebenbei habe ich ich jetzt entdeckt, daß mein schickes netbook neben den üblichen von Laptops bekannten Funktionstasten eine sehr wertvolle Taste mitbringt als Fn Tastenkombination läßt sich das Touchpad komplettabschalten (Fn+F6). Da haben sich die Entwickler und Designer doch wirklich mal Gedanken gemacht. Mich hat es schon lange gestört, wenn ich beim Schreiben längerer Texte immer wieder versehentlich an das Touchpad komme , dadurch ungewollt den Mauszeiger bewege und schwups in einer ganz falschen Zeile weiter tippe. Das andere Hersteller bisher nich auf diese Idee gekommen sind (oder vielleicht gibts sowas ja schon, nur mir nicht bekannt) ist echt schade. Am Laptop überlege ich schon, eine der immer wieder diskutierten Softwarelösungen mal auszuprobieren.

Ach und ehe ich es unterschlage als echtes Linux Netbook, hat daslenovostatt einer Win-taste eine Haustaste. Passt doch auch viel besser und kann eigentlich nur noch von einer Tux-Pinguin Taste getoppt werden, aber soweit trauen sich die Herstelle wohlnoch nicht.

GutN8

Pinguin am Messedamm

und wiedermal lädt der LinuxTag zu eben diesem in die Berliner Messehallen und heute fand ich die Zeit ein paar Stunden mich dort umzuschauen. Nun mein erster Eindruck, „klein aber fein“ Es gibt wieder so einiges zu bestaunen, auszuprobieren, anzuhören und zu schmökern. Schade daß auch diesmal Canonical nicht mit von der Party ist. Mein Eindruck ist auch daß die Anzahl der Aussteller und Projekte deutlich weniger sind, trotzdem merkt Mensch, daß die Anwesenden sich alle Mühe geben und Ausgestelltes neu und nicht aufgwärmt ist. Toll auch die Linuxverwandten sind wieder dabei. So gibts wieder einiges an Material aus der BSD Familie und Sun bietet das brandneue Opensolaris 2009.06 zusammen mit einer kleinen Broschüre „Erste Schritte“ an. Also CD geschnappt und zuhause mal in den Laptop rein und eins zwei fix, hatte ich ein funktionstüchtiges Solaris mit gewohntem Gnome Desktop, WLAN „out of the box“,auch wenn die dauernden Hinweise daß das Netz gefunden wurde von dessen Nutzung mächtig abhält.
Nicht unerwähnt bleiben soll auch diesmal der gut ausgestattete Merchandising Shop. Aus aktuellem Anlaß gibts neben Schäubli diesmal auch eine Menge Zensursula „Fan“-Artikel 😉
Und natürlich habe ich mir auch wieder ein Plakat für den LinuxTag 2010 gesichert. Der Glasrahmen zuhause wartete schon dieses aufnehmen zu können, sieht echt schick aus an meiner Wand. 🙂
Morgen will ich auf jeden Fall nochmal vorbei schauen, schon der interessanten Vorträge wegen.
Dumm nur, am Wochenende muß ich schon wieder auf Arbeit aber Samstag abend freue ich mich auf jeden fallnoch auf die Grillparty in der c-base als aljährlichen Abschluß der LinuxTag.

Grüße zur Halle-7 DxU